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Reisen in der Schweiz·Wallis III

Mit dem "Berg aller Berge"

Offensichtlich wurde der südlichste Alpen-Kanton der Schweiz eigens für Wanderer und Bergsteiger aufgebaut. Seine berühmtesten Tiere sind die als Lebensretter ausgebildeten Bernhardiner vom Hospiz am Großen St. Bernhard, sein besuchtester Ort ist Zermatt am Fuß des Matterhorns.

Gornergratbahn am Matterhorn
Gornergratbahn am Matterhorn

Ob es einen Berg gibt, der schöner ist als das Matterhorn (4478 m) - das sei dahingestellt. Die Schweizer bezweifeln es. Sie sprechen vom "Berg aller Berge". Und mit Sicherheit gibt es keinen, der markanter und leichter zu zeichnen wäre.

Der Hauptort am Fuß des Matterhorns ist Zermatt (1820 m). Dort beginnen die Abenteuer, die in und auf dieses Bergmassiv führen. Aber Autos kommen im Mattertal nur bis Täsch. Dort müssen sie gebührenpflichtig parken. Nach Zermatt geht es anderthalb Stunden lang mit der Schmalspurbahn weiter.

Im Sommer gibt es im Dörfchen Täsch oft keinen Parkplatz mehr. Sie müssen das Auto dann schon in Visp oder Brig stehen lassen und die ganze Strecke bis Zermatt im Zug fahren.

Alpiner Luxus

Zermatt hat sich vom Bergsteigerdörfchen "Zur Matte" zum internationalen Ferienort hinaufgedient. Sie finden dort neben alpinem Luxus auch ein Museum mit den Ausrüstungsgegenständen derer, die das Matterhorn bestiegen. Sowie einen Friedhof mit denen, die dabei Pech hatten.

Von Zermatt geht es mit mehreren Bahnen hinauf - allerdings nicht ganz auf den Gipfel des Matterhorns. Immerhin: die Gornergratbahn bringt Sie auf 3407 m Höhe. Sie sammelt dabei Superlative: Als Europas höchste Zahnradbahn (die nicht in einem Tunnel fährt) und als der Welt schönste Aussichtsbahn. Das eine ist messbar, das andere muss man glauben.

Sicher ist aber, dass die Ausblicke, die sie eröffnet, noch von dem Panorama übertroffen werden, das der Gornergrat selbst bietet. Das ist wohl das Gewaltigste im ganzen Alpenraum.

Es gibt im Wallis aber auch leichter erreichbare Höhen als ausgerechnet das Matterhorn. An der nördlichen Gebirgskante überm Rhonetal zieht sich in 2000 m Höhe einer der bequemsten alpinen Wanderwege der Schweiz hin. Er führt auch am Aletschgletscher entlang - dem größten Eisstrom der Alpen. Durch mehrere Seilbahnen kommt man vom Tal hinauf.

Andere Wege folgen den Begleitpfaden alter Bewässerungskanäle oder führen durch die Weinberge, in denen der berühmte weiße Fendant und der nicht weniger berühmte rote Dôle wachsen. Die Walliser Vereinigung für Wanderwege hat Pfade in einer Länge von insgesamt 1500 Kilometern markiert. Man findet also genug Gelegenheit, zu Fuß zu gehen.

Riffelsee am Matterhorn
Riffelsee bei Zermatt, im Hintergrund das Matterhorn

>> Blumen im Tal, Eis im Gebirge
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>> Mit dem "Berg aller Berge"

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