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Reisen in der Schweiz·Graubünden III

Chur - Für Fussgänger farbig

Chur, Graubündens Metropole, ist die älteste Schweizer Stadt - voller Kunst, Kultur und Geschichte, Vor allem; voller Geschichte. Die Kathedrale ist vermutlich die älteste Bischofskirche nördlich der Alpen.

Die Stadt ist (wenngleich sie bereits im 16. Jahrhundert reformiert und damit protestantisch wurde) nach wie vor Sitz eines katholischen Bischofs. Der gutbefestigte Bischofshof hat diese Würdenträger in früheren Zeiten mehrfach davor gerettet, vertrieben oder erschlagen zu werden.

Altstadt von ChurDurch den Torturm führt die Treppe in den bischöflichen Hof. (Auf dem Platz dieses Hofs stand einst ein römisches Kastell.) Das bischöfliche Schloß ist ein eleganter Bau. Im 18.Jahrhundert bekam er seine heutige barocke Form.

Liebevoll restauriert

Die Altstadt, deren Grundriß einen fast perfekten Halbkreis darstellt, wurde gut erhalten und in letzter Zeit an vielen Stellen liebevoll restauriert.

Das Rathaus stammt aus dem Jahre 1465; es entstand aus drei mittelalterlichen Gebäuden. Darin kann man eine schön getäfelte Bürgerratsstube aus dem Jahr 1583 besichtigen. Der Stadtratssaal ist noch älter; er stammt von 1494. In der St.-Martins-Kirche (sie wurde im 8. Jahrhundert gebaut und in der Spätgotik umgebaut) sind vor allem die Glasfenster sehenswert. Die allerdings sind nicht alt, sondern aus dem Jahr 1917.

Im Rätischen Museum, das in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist, werden Altertümer, Waffen, Rüstungen, Trachten und Möbel der Gegend gezeigt.

Die Kathedrale ist Churs bedeutendstes Bauwerk; ein romanisch-gotischer Bau aus dem 12. und 13. Jahrhundert, der im Innern noch kräftige Spuren der bunten Bemalung zeigt, wie sie in Kirchen aus jener Zeit allgemein üblich war. Das gotische Triptychon im Chor mit seinen vielen vergoldeten und bemalten Figuren ist das wertvollste derartige Kunstwerk in der Schweiz. Und im Kirchenschatz, der in der Sakristei aufbewahrt wird, kann man wertvolle Stücke aus dem Mittelalter sehen. Jürg Jenatsch, der Graubündner Freiheitskämpfer, der 1639 ermordet wurde, liegt in der Kathedrale begraben. (Das entdeckte man allerdings erst 1960.)

Die Leute von Chur haben Ihnen eine Stadtbesichtigung einfach gemacht. Weil sie möchten, dass ihre Gäste keinen sehenswerten Winkel auslassen, haben sie die wichtigsten Altstadt-Bürgersteige mit roten und grünen Fußabdrücken versehen. So entstanden zwei Rundspaziergänge, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führen.

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