Die größte und wirtschaftlich bedeutendste Metropole der Schweiz zeigt auf den ersten Blick etwas provinziellen Charme. Das täuscht: Was sich so nett und bürgerlich beiderseits der Limmat, zwischen angenehm gerundeten Bergen und dem bezaubernden Zürichsee aufreiht, ist eine vornehme Weltstadt.
So ist die Bahnhofstrasse eine der elegantesten (und teuersten) Geschäftsstrassen der Welt. Zwischen Kaufhäusern, die so fein sind, daß sie regelmäßig Kunstausstellungen veranstalten, und Läden mit klingenden Namen gibt es auch nette Strassencafés.
Sie finden viel Neuzeitliches, Hochmodernes innerhalb der Mauern schöner, alter Gebäude. Denn Zürich wurde ja nie zerstört. Und man achtete - zum Teil aus Schweizer Sparsamkeit - schon früh darauf, dass nirgendwo Historisches einer pseudo-modernen Scheusslichkeit Platz machen musste.
Der Münsterhof hinter dem romanisch-gotischen Fraumünster ist einer der hübschesten Plätze der Stadt. Unter den umliegenden Bauten befinden sich zwei der fein restaurierten alten Zürcher Zunfthäuser: "Zur Waag" (heute ein Restaurant) und "Zur Meisen" (ein Museum für Porzellan und Keramik des 18. Jahrhunderts).
Am Limmat-Quai reihen sich weitere der vornehmsten Zunfthäuser - darunter "Zur Safran", "Zum Rüden", "Zur Zimmerleuten" -, die zum Teil bereits im Mittelalter Treffpunkte bedeutender Zürcher Zünfte waren. Sie sind heute zumeist stilvoll eingerichtete, behagliche Restaurants.
Limmat mit Großmünster
>> Die vornehme Weltstadt
>> Mit der grössten Schau der Eidgenossenschaft
>> Eine kultivierte, schon etwas gesetzte Dame
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>> Mit Zwingli wurde Zürich reformiert
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