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Reisen in der Lüneburger Heide·Lüneburg II

Sieden Sie doch selbst Ihr Salz!

Salzsiedepfanne im SalzmuseumDie Lüneburger Nikolai-Kirche ist mit Ausnahme des Turms aus dem 19. Jahrhundert eine stilrein hochgotische Basilika.

Besonders schön gerieten die Sterngewölbe. Interessant sind die verbliebenen Tafelbilder des Heiligenthaler Altars. Eines zeigt die Stadtansicht von Lüneburg zu Beginn des 15. Jahrhunderts.

Im Alten Hafen wurde - als die Ilmenau dort noch schiffbar war - das Lüneburger Salz in Frachtschiffe verladen. Hier steht nach wie vor ein mittelalterlicher Drehkran aus dem Jahr 1346, dessen Gebälk man im Jahr 1797 erneuerte. Er wurde von Sträflingen mit riesigen Treträdern angetrieben. Als letzte Arbeit hob er 1840 eine Lokomotive an Land. Sie kam aus England und war für die Hannoversche Staatsbahn bestimmt.

Dem stolzen barocken Kaufhaus daneben sieht man nicht an, dass es einst der städtische Heringsspeicher war.

"Am Sande" heißt das langgezogene Geviert, das zu den schönsten Plätzen Norddeutschlands zählt. Stolze Bürgerhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert mit vielfältigen Backsteingiebeln umstehen es. An seinem östlichen Ende steht die Johannis-Kirche aus dem 12. und 14. Jahrhundert. Ihr 106 Meter hoher, leicht schiefer Turm mit dem prachtvollen Kupferhelm stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche birgt feine Kunstwerke, darunter einen geschnitzten und bemalten Flügelaltar von 1484 sowie eine monumentale Renaissance-Orgel mit prunküberladenem Barock-Prospekt.

Zwei sehenswerte Museen hat Lüneburg. In der Heiligengeiststraße mit ihren malerischen Bauten wurde vom 15. bis ins 20. Jahrhundert Bier gebraut. Die betagte Kronenbrauerei dient heute als interessantes, attraktiv zusammengestelltes Brauereimuseum. Von dort ist es nicht weit zur tausendjährigen Saline, die von 956 bis 1976 in Betrieb war. Seit 1980 dient sie als Salzmuseum. Hier kann jedermann versuchen, selbst Salz zu sieden.

Kloster Lüne, ein Damenstift, das aus einem mittelalterlichen Benediktiner-Nonnenkonvent hervorging, liegt im Nordosten von Lüneburg. Berühmt sind die noch von den Ordensfrauen im Mittelalter hergestellten Weißstickereien und Bildteppiche. Die mit zahlreichen amüsanten Medaillons von Tieren und Fabelwesen geschmückten Textilien sind so kostbar und empfindlich, dass sie nur einmal im Jahr, während einer Woche im August, ausgestellt werden.

Kloster Lüne
Kloster Lüne

Sterne im Baedeker:
Der Platz "Am Sande"
Das Deutsche Salzmuseum
Kloster Lüne

www.lueneburg.de

>> Eine Sau führte zum Salz
>> Sieden Sie doch selbst Ihr Salz!

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