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Reisen in der Lüneburger Heide·Historie I

Landschaft im Wandel

Knapp 740 Quadratkilometer groß ist das Gebiet der Lüneburger Heide. Sie reicht vom Urstromtal der Elbe bis zur Aller. Doch so, wie man sich die vielbesungene Landschaft vorstellt - mit weiten, sanft ansteigenden Flächen mit hellrosa-violett blühendem Heidekraut, denen dunkle Wacholdergruppen und birkengesäumte Sandwege den poetischen Reiz geben - so präsentiert sich die Heide nur noch hier und dort.

Dabei ist die "ursprüngliche" Heidelandschaft, so wie man sie von alten Postkarten und Gemälden kennt, ohnedies keine urtümliche Landschaft. Sie ist ein Resultat menschlicher Eingriffe gewesen. Zuvor sah sie ganz anders aus.

Eiszeitliche Gletscher, die bis 10 000 v.Chr. die gesamte Norddeutsche Tiefebene modellierten, hinterließen bei ihrem Rückzug riesige Findlingsblöcke, Geröll, Lehm und sehr viel Sand. Viele prähistorische Stein- und Hügelgräber wurden im Gebiet der Lüneburger Heide gefunden; noch Mitte des 19. Jahrhunderts zählte man 219 Großsteingräber, von denen dann leider viele als Bausteinlieferanten benutzt wurden. Daraus schließt man, dass diese Heide Jahrtausende vor der Zeitenwende eine attraktive Wohngegend war. Bis ins frühe Mittelalter bedeckten dichte Eichen-Birken-Wälder und vereinzelte Moore das Land.

Siebensteingrab bei Fallingbostel
Siebensteingrab bei Fallingbostel

Doch dann begann die Zeit des immer größer werdenden Holzbedarfs. Das Material wurde für den Haus- und Schiffsbau gebraucht, als Heizmaterial für den häuslichen Gebrauch, für Brotbackofen und Ziegeleien, aber ganz besonders für die Siedepfannen der Lüneburger Saline.

Weidendes Vieh, das man im Mittelalter gern in den Wald trieb, sorgte dafür, dass die jungen Baumschößlinge gar nicht wieder aufkamen. Die anspruchslose Besenheide machte sich auf dem humuslosen Boden breit, gefolgt von eigenartig behaarten, krummgehörten Schafen, die vermutlich aus Sardinien eingeführt wurden. Sie erwiesen sich als ideale Heidepfleger, weil sie nicht nur die störenden Jungbäumchen naschen - der Heidjer sagt dazu "schnucken" -, sondern auch das Heidekraut kurzknabbern, was die Humusanreicherung des Bodens bremste.

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