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Reisen in der Lüneburger Heide·Naturschutzpark I

Lüneburger Heide - die
spröde Schönheit

Norddeutschlands meistgeliebte Naturlandschaft ist in Wirklichkeit eine durch Raubbau und intensive Beweidung künstlich geschaffene Ödnis. Doch genau diese Landschaft will man nach Kräften erhalten: Seit 1921 durch den "Naturschutzpark Lüneburger Heide" westlich von Lüneburg und seit 1963 durch den "Naturpark Südheide" - südlich davon.

Lüneburger Heide

Künstliche Ödnis oder nicht - wenn im Spätsommer das gemeine Heidekraut Caluna vulgaris die sanftgewellte Landschaft mit einem lilaroten Teppich überzieht, lieben wohl alle dieses Land. Allerdings ist die Welt der weißen Sandwege, der Wacholdersträucher und Schnuckenherden stark bedroht. Nur hier und dort zwischen Lüneburg und Celle gibt es noch Gegenden mit mehr oder minder ausgedehnten Heideflächen. Am ehesten kommt das Gebiet um den Wilseder Berg im Naturschutzpark zwischen Buchholz und Soltau, westlich von Lüneburg, den landläufigen Vorstellungen von Heideromantik entgegen.

Um zu dem uralten und romantischen Heidedorf Wilsede zu kommen, wird man gezwungen, die Beine zu benutzen. Es sei denn, man zieht es vor, mit anderen Gehmuffeln die Bank auf einem der Pferdefuhrwerke zu teilen, die bei schönem Wetter von Undeloh, Döhle oder Nieder- und Overhaverbeck dorthin rollen (Bessergestellte mieten sich eine separate Kutsche).

Denn Kraftfahrzeuge aller Art sind im Herzen des Naturschutzparks Lüneburger Heide, also rund um den Wilseder Berg, verboten. Berittene Polizisten achten darauf, dass dieses Verbot auch eingehalten wird. Nicht verboten sind das Radfahren und das Reiten, sofern man auf den Wegen bleibt.

Inmitten wacholderbestandener Heideflächen liegt unter knorrig verzweigten Eichen das verträumte Wilsede mit seinen fein restaurierten Heidehäusern und uralten Treppenspeichern, seinen Stakenzäunen und Fliederbüschen. Einige der Bauten standen ursprünglich anderswo, wie der aus Emmingen bei Soltau stammende Emhoff von 1609, der für kulturelle Veranstaltungen benutzt wird.

Auch das 250 Jahre alte Bauernhaus, das schlicht "Dat Ole Huus" genannt wird und als Heidemuseum dient, wurde 1907 aus Hanstedt hierher verpflanzt. Fast alle Wilseder Häuser (insgesamt ein rundes Dutzend) werden von Naturpark-Mitarbeitern bewohnt: Förster, Schäfer und andere. Dann leben dort noch ein paar Privatleute - und natürlich Gastwirte. Bei schönem Wetter und zur Heideblüte laufen für sie die Geschäfte gut. Der Heidschnuckenbraten ist dort sehr zu empfehlen!

>> Lüneburger Heide - die spröde Schönheit
>> Zu Fuß durch die Heide

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