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Reisen in Thüringen·Weimar II

Zuhause bei Schiller und Goethe

Es macht Spaß, sich umzusehen, wo unsere großen Dichter ganz privat wohnten.

Das Goethehaus ist ein schlichter zweigeschossiger Barockbau am Frauenplan. Es wurde 1709 für einen Kammerrat gebaut. Goethe mietete es 1782, Herzog Carl August schenkte es ihm 1794. Goethe wohnte hier fast 50 Jahre lang bis zu seinem Tod im Jahr 1832. Und bekam in dieser Zeit viel Besuch aus ganz Europa. Das Innere des Hauses ließ er klassizistisch ausstatten - aber durchaus nicht luxuriös. Denn, so sagte er, "Prächtige Zimmer und elegantes Hausgerät sind etwas für Leute, die keine Gedanken haben." Alles ist noch heute so eingerichtet wie damals; man kann es besichtigen. Der UNESCO gilt dieses Haus als Mittelpunkt des Weltkulturerbes "Klassisches Weimar".

Angeschlossen ist das Goethe-Nationalmuseum, das "Museum der Weimarer Klassik". Neben den beachtlichen Kunst- und Büchersammlungen des Dichters zeigt man Dokumente zu seinem Leben und Werk.

Goethes schlichtes Gartenhaus steht im grünen "Park an der Ilm", einem Landschaftsgarten, den er selbst mitgestaltet hatte. In dieser "stillen Stätte der Zuflucht", wie Goethe das Häuschen nannte, entstanden seine schönsten lyrischen Werke. Möbel und persönliche Gegenstände erinnern noch an Goethes erste Jahre in Weimar. Er wohnte dort von 1776 bis 1782, bevor er in das Haus am Frauenplan umzog. Aber auch dann brachte er viele Tage dort zu.

Das Schillerhaus (in der Schillerstraße 12) kaufte Friedrich Schiller 1802 für sich und seine Familie. Drei Jahre, bis zu seinem Tod, lebte und arbeitete er hier. Interessant ist vor allem Schillers original möbliertes Arbeitszimmer in der Mansarde, wo unter anderem der "Wilhelm Tell" entstand.

Die Goethe- und Schiller-Gruft findet man auf dem Alten Friedhof, in einem ein feierlichen klassizistisches Mausoleum, das 1825 eigentlich als "Fürstengruft" gebaut wurde. Zwei Jahre später beschloss man, den toten Schiller vom Jakobskirchhof hierher zu überführen. Als Goethe 1832 starb, wurde auch er hier beigesetzt. Im schlichten Grabgewölbe stehen zwei Eichensärge. Sie tragen nur die Namen: "Goethe" und "Schiller". Großherzog Carl August haben sie als Gruft-Nachbar - in einem Sarkophag.

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