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Reisen in Thüringen·Erfurt VII

Mit der Erzbischöflichen Statthalterei

Zu Füßen des Domhügels liegt der Domplatz. Der verlor 1816, bei einem Brand, 176 historische Bauten. Daraufhin wurde er zum Exerzierplatz.

Dennoch wird hier regelmäßig Markt gehalten und oft werden Feste gefeiert. Auch stehen an diesem alten Platz noch einige architektonisch reizvolle Häuser. Dazu gehört der prächtige Renaissancebau "Zur Hohen Lilie". Den baute 1538 der Goldschmied Johannes Ludolf, der auch Händler mit Färberwaid und deshalb sehr wohlhabend war. Lange Zeit war die "Lilie" eine vornehme Herberge. 1631 und 1632, während des Dreißigjährigen Krieges, logierte hier mehrfach der Schwedenkönig Gustav II. Adolf. Auch Luther soll öfter in der "Lilie" eingekehrt sein.

Östlich vom Domplatz steht die Barfüßerkirche. Das ist ein schöner frühgotischer Bau. Der beherbergt nun ein Museum für mittelalterliche Kunst. So zeigt die Kirche im Chor die ältesten erhaltenen Glasmalereien von Erfurt. Die stammen aus der Zeit um 1230 und zeigen in kräftigen Farben Szenen aus dem Leben von Jesus und Franz von Assisi. Sehenswert ist auch der mächtige Flügelaltar, den die Färberinnung im 15. Jahrhundert dem Kloster der barfüßigen Franziskaner schenkte.

Südlich der Barfüßerkirche steht die ehemalige Erzbischöfliche Statthalterei. Es ist eines der repräsentativsten Gebäude der Stadt. Statthalter Philipp Wilhelm von Boineburg schuf es von 1711 bis 1720. Mehreren Patrizierhäusern aus Frührenaissance und Barock verschmolzen dabei auf musterhafte Art. Am schönsten ist das üppige Portal des Mittelbaus mit den kraftvollen Pfeilerfiguren, die den Balkon tragen, mit den Putten und dem Wappen des Kurfürsten.

Heute residiert hier, ganz dem historischen Stil folgend, die Thüringer Staatskanzlei.

>> Todesstrafe für die Teufelsfarbe
>> Luther hielt nicht viel von Erfurt
>> Erfurts ganzer Stolz: die Krämerbrücke
>> Eine der größten und besten Kirchenglocken
>> "Zum grünen Sittich und gekrönten Hecht"
>> Ein Glockenspiel mit 60 Glocken
>> Mit der Erzbischöflichen Statthalterei
>> Aus der "Iga" wurde die "Ega"

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