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Reisen in Thüringen·Im Harz-Vorland I

Die Reichs- und Hansestadt Nordhausen

Südlich des jäh aus der Norddeutschen Tiefebene aufragenden Harzgebirges, das überwiegend zu Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gehört, breitet sich ein landschaftlich reizvolles Vorland aus.

Ein kleiner Teil davon liegt im Norden Thüringens. Dazu gehören Nordhausen und das Kyffhäuser-Gebirge (von dem auf der nächsten Seite die Rede ist).

Nordhausen wurde vor gut tausend Jahren gegründet und entwickelte sich im Mittelalter zur Freien Reichs- und Hansestadt. Entsprechend schön waren ihre Bauten, doch die meisten wurden im Krieg zerstört. Einige hat man wieder aufgebaut, andere restauriert und möglichst harmonisch in die moderne Bausubstanz eingefügt.

Teile der mittelalterlichen Stadtmauer umgeben noch die Altstadt. Die liegt so abschüssig, dass man viele steile Treppenwege braucht.

Zeichen der unabhängigen Gerichtsbarkeit

Am Markt steht das Rathaus aus dem 14. und frühen 17. Jahrhundert. An seiner Westecke sehen Sie einen farbenfrohen Roland von 1717 - das Zeichen der unabhängigen Gerichtsbarkeit - unter einem Schutzdächlein.

Der altehrwürdige Dom Zum Heiligen Kreuz besitzt zwei Chorseitentürme und eine Krypta aus romanischer Zeit. Im 13. Jahrhundert entstand der frühgotische Chor und bald darauf die dreischiffige gotische Hallenkirche. Eingewölbt wurde sie allerdings erst im 16. Jahrhundert. Zur Ausstattung gehören ein reichgeschnitztes gotisches Chorgestühl und sechs Stifterfiguren, die um 1300 an den Chorwänden aufgestellt wurden.

In der Domstraße davor blieben noch einige hübsche Fachwerkhäuser erhalten, darunter die gotische Finkenburg.

Das Meyenburg-Museum (in der Alexander-Puschkin-Straße) ist nicht nur auf Grund der dort ausgestellten urgeschichtlichen und kunsthandwerklichen Sammlungen, sondern auch wegen seiner amüsanten Architektur besuchenswert. Der 1908 entstandene Bau stellt ein unübersichtliches Konglomerat von Erkern, Giebeln, Türmchen und Dachreitern dar, die den verschiedensten Stilepochen entlehnt wurden und zusammen den damals modischen "Eklektizismus" widerspiegeln.

Die dampfbetriebene Harz-Querbahn schnauft seit 1899 von Nordhausen quer durch den östlichen Oberharz nach Wernigerode. Man muss nicht die ganze 60 Kilometer lange Strecke abfahren (obwohl das sehr unterhaltsam sein kann), sondern kann unterwegs zum Wandern aussteigen - an der Eisfelder Talmühle oder an der Station Netzkater. Dort ist - noch auf Thüringer Gebiet - das einzige öffentlich zugängliche Kohlebergwerk Deutschlands, der "Rabensteiner Stollen", zu besichtigen.

Stern im Baedeker:
Die Harzer Schmalspurbahn

Mehr Informationen: www.nordhausen.de

>> Die Reichs- und Hansestadt Nordhausen
>> Barbarossa im Kyffhäuser-Gebirge
>> Barbarossa auf dem Kyffhäuser

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