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Reisen in Thüringen·Jena II

Der Schnapphans schnappt nach einer Kugel

Rund um den 85 Meter langen, 60 Meter breiten baumbestandenen Marktplatz stehen bescheidene Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Mitten auf dem Platz erhebt sich, überlebensgroß in Bronze, mit erhobenem Schwert und aufgeschlagener Bibel der Gründer der Jenaer Hohen Schule und späteren Universität: Kurfürst Johann Friedrich I., "der Großmütige". Zu seinen Füßen pflegen sich die Studenten zu treffen.

Eine Seite des Marktes wird vom schlichten zweigeschossigen Rathaus mit seinen beiden großen Walmdächern beherrscht. Zwischen die Dächer setzte man 1755, um die Wirkung zu erhöhen, einen barocken Turm mit schlanker Laterne. In den Turm ist eine Kunstuhr eingebaut. Da schnappt alle Stunde der "Hans von Jene", der "Schnapphans", mit weit aufgerissenem Mund nach einer Kugel, die ihm ein Pilger hinhält. Und alle Viertelstunde läutet der Engel auf der rechten Seite des Figurenspiels ein Glöckchen.

Die "Alte Göhre" war früher die Marktmühle

Auch das Stadtmuseum finden Sie hier, in dem restaurierten gotischen Haus "Alte Göhre", das einst die Marktmühle war.

Im 14. Jahrhundert wurde mit dem Bau der St.-Michaelis-Kirche begonnen, einer dreischiffigen Hallenkirche mit 72 Meter hohem Turm. Im 16. Jahrhundert war sie fertig. Besonders schön ist die Südfassade mit den beiden großen Schmuckportalen. Das Brautportal (zwischen dem dritten und vierten Strebepfeiler) ist mit viel Maßwerk geschmückt, durch Nischen und Baldachine fein gegliedert. Unter dem Chor stellt ein gewölbter Durchgang den Weg zwischen Friedhof, Kirche und dem einst nördlich gelegenen Kloster her. Diese architektonische Besonderheit gibt es sonst nirgends.

Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken der Kirche zählen die hölzerne Michaelsstatue, der "Angelus Jenensis" - der "Engel von Jena" - aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts sowie der steinerne Kanzelkorb aus der Zeit um 1500 mit seinen spätgotischen Rankenornamenten.

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