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Reisen in Thüringen·Jena III

Herrn Goethes Inspektorenhaus

Das höchste Gebäude der Stadt ist das 120 Meter hohe Universitäts-Hochhaus.

Vom Café im 26. Stock haben Sie den besten Blick über Jena, das Saaletal und die umgebenden Berge. Bautechnisch interessant sind die Elemente aus Schaumglas und Aluminium, mit denen das Turmgebäude verkleidet ist.

Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung blieb das fünfgeschossige, 20 Meter hohe Johannistor erhalten. Ein aus Steinen gemauertes Kegeldach verleiht dem Torturm ein eigenartig südländisches Aussehen.

Hier liegt Carl Zeiß

Auf dem Alten Friedhof und in der Friedenskirche, die hier steht, sehen Sie nicht gerade bedeutende Kunstwerke, aber immerhin die Gräber bedeutender Persönlichkeiten. Da liegen Carl Zeiß (der berühmte Optiker), Johann Wolfgang Doebereiner (einer der maßgebenden Chemiker des 19. Jahrhunderts) Caroline von Wolzogen (die Schwägerin von Friedrich Schiller) und viele andere.

Im viereinhalb Hektar großen Botanischen Garten finden Sie zwischen 12 000 Pflanzenarten aus allen Klimazonen der Erde auch das alte Inspektorhaus. (Von der Goethe-Allee aus kommen Sie hin.) Darin wohnte einst Herr Staatsminister Goethe, wenn er sich in Jena aufhielt. Er selbst hatte 1794 dafür gesorgt, dass aus dem fürstlichen Lustpark ein Botanischer Garten wurde. Das Haus ist heute eine Goethe-Gedenkstätte. In der sind naturwissenschaftliche Arbeiten des Geheimrats gesammelt.

Im Botanischen Garten stehen auch das Zeiß-Planetarium und das Optische Museum. Das Planetarium mit seinem modernen Projektorensystem soll an Carl Zeiß erinnern, der 1846 in Jena seine später berühmte optische Werkstatt aufmachte. Und das Optische Museum enthält 12 000 Gegenstände aus der feinmechanisch-optischen Welt. Im Erdgeschoss lernen Sie viel über Carl Zeiß und sein Werk. Im ersten Stock zeigt man Ihnen die Entwicklung der Brille seit dem 13. Jahrhundert sowie die wissenschaftliche Entwicklung der Optik vom Altertum bis zur Gegenwart. In den Abteilungen "Fernglas" und "Mikroskop" sehen Sie - neben einem Zwei-Meter Spiegelteleskop - auch allerlei Kuriositäten: ein streichholzschachtelgroßes Mikroskop von 1670 und die Brille des Forschers Robert Koch, das erste Mikroskop von Carl Zeiß und das Fernrohr, mit dem Napoleon 1812 das brennende Moskau beobachtete.

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