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Die Schwäbische Alb·DIE HÖHLEN V

Auch ein Höhlenmuseum gibt es

Die Schertelshöhle. - Sie liegt dreieinhalb Kilometer nordwestlich von Westerheim (westlich von Bad Überkingen). Hinweisschilder führen Sie über den Westerberg hin. Die insgesamt 210 Meter lange Höhle mit ihren zwei Stockwerken zeigt märchenhaft prächtige Tropfsteine und Sinterbildungen. Die Halle im tiefsten Teil ist bis zu 15 Meter hoch. Beim Höhleneingang führt das "Kuhloch" tief hinab. Durch diesen Schacht musste man sich einst abseilen, um in die Höhle zu kommen. Inzwischen ist der Zugang bequemer. Die Höhle ist schon sehr lange bekannt; 1470 wurde sie bereits offiziell erwähnt, als „Schretzenloch“, allerdings erst 1820 von Dorfburschen erkundet. Damals musste man immer noch durch das „Kuhloch“ 24 m senkrecht hinunterklettern. Aber 1829 stiftete ein Notar aus Wiesensteig einen Batzen Geld, damit man einen Durchbruch schaffen und einen bequemeren Eingang anlegen konnte. Seit 1902 ist die Schertelshöhle eine Schauhöhle.

(Die Höhle ist zwischen Mitte Mai und September täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.)

Die Laichinger Tiefenhöhle. - Die Höhle liegt südöstlich der Stadt Laichingen. Über Leitern, Treppen und Brücken kommen Sie durch Schächte, Gänge und Hallen, vorbei an bizarren Tropfstein- und Sintergebilden. Es ist die einzige zur Schauhöhle ausgebaute Schachthöhle in Deutschland, die tiefstgelegene allgemein besuchbare Höhle. Der Rundgang führt bis in eine Tiefe von 80 m - woher denn auch der Name der Höhle rührt. Neben der Kleinen und der Großen Halle, dem Gletschermühlenschacht, dem Blumenkohlgang und anderen klangvollen Attraktionen gibt es auch viele nicht ausgebaute Teile, die nur von Höhlenforschern mit besonderer Genehmigung besucht werden können.

Erst 1930 wurde die Laichinger Höhle zur Schauhöhle ausgebaut und bekam elektrisches Licht. Immer häufiger wurde sie besucht. Der einzige Eingang, der natürliche tiefe Schacht, der ja gleichzeitig der Ausgang sein musste, reichte allmählich nicht mehr aus. 1975 baute man einen künstlichen Ausgangsschacht dazu.

Im Höhlenmuseum, gleich beim Eingang, wurde ein großes geologisches Modellprofil der Schwäbischen Alb aufgestellt. Aus Originalgestein gebaut, demonstriert es einen Querschnitt durch die Gesteinsarten. Außerdem zeigt man Ihnen Sinter und Tropfsteine, aber auch Schädel, Zähne und Knochen, die in den Albhöhlen gefunden wurden - sowie, ausgestopft, etliche Fledermausarten, die in den Höhlen leben.

(Die Höhle ist ab Ostern bis Oktober täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.)

>> In der Unterwelt: Höhlen über Höhlen
>> Übersicht: die Höhlen auf der Schwäbischen Alb
  >> Die Kolbinger Höhle bei Kolbingen
  >> Die Linkenboldshöhle bei Albstadt
  >> Die Bärenhöhle bei Sonnenbühl
  >> Die Nebelhöhle bei Sonnenbühl
  >> Die Olgahöhle bei Lichtenstein
  >> Die Friedrichshöhle bei Hayingen
  >> Die Schertelshöhle bei Westerheim
  >> Die Laichinger Tiefenhöhle bei Laichingen
  >> Die Sontheimer Höhle bei Heroldstatt
  >> Hohler Fels und Sirgensteinhöhle bei Schelklingen
  >> Die Kahlensteinhöhle bei Bad Überkingen
  >> Die Charlottenhöhle bei Giengen

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