—–   Schwäbische Alb - GeologieHier finden Sie Informationen über Urlaub und Reisen, Ferien und Freizeit auf der Schwäbischen Alb   –—

 

Die Schwäbische Alb·DIE GEOLOGIE II

Feurige Alb: Vulkane
und Thermalwasser

Vor 70 Millionen Jahren war das Ur-Meer ausgetrocknet und hatte Interessantes für unsere heutigen Museen hinterlassen. Die Schwäbische Alb hatte sich gehoben, gewaltige Gräben wurden gebildet.

Bäche und Flüsse gruben sich in den Boden und spülten Lösliches fort. Festes Kalkgestein blieb zurück; vielerorts leuchtet es als weißer Fels aus der Umgebung.

Auch Vulkane gab es auf der Alb. Allerdings traten die nicht als feuerspeiende Berge auf; dazu saß zu wenig Kraft dahinter. Die Lava erkaltete schon in den Vulkanschloten und erstarrte dort zu Basalt-Tuff. Während später das umgebende Gestein verwitterte, blieben die harten Basalte stehen - so der Basaltkegel des Metzinger Weinbergs und der Georgenberg bei Pfullingen.

Und die vielen Thermalquellen der Alb, die heute noch sprudeln, werden nach wie vor vom Vulkanismus geheizt.

FarrenbergVor zehn bis 30 Millionen Jahren wurden Teile der südlichen Alb nochmals von einem Meer überflutet. Seine Brandungsküste können Sie (nördlich von Tuttlingen; ein Lehrpfad führt hin) noch erkennen. Am nordöstlichen Ortsrand von Heldenfingen - rund 16 Kilometer südwestlich von Heidenheim - erhebt sich das Heldenfinger Kliff. Auch das ist ein Stück dieser Steilküste. (Bei Tuttlingen wie bei Heldenfingen blieben im Kalk sogar die Löcher von Bohrmuscheln erhalten.)

Eine Besonderheit der Alb sind die Trockentäler, die sich oft mehrere Kilometer durch die Landschaft schlängeln. Einst floß hier Wasser. Aber es drang nach und nach durch Spalten und Risse in die Erde ein, floß unterirdisch weiter und spülte dabei den löslichen Kalk aus. So entstanden Hohlräume und ganze Höhlensysteme, während oberirdisch die Bach- und Flußbetten austrockneten. Die in der Tiefe versickerten Wasserläufe treten zuweilen etliche Kilometer entfernt als Karstquellen auf - wie etwa der Blautopf bei Blaubeuren und der Brenztopf in Königsbronn.

>> Millimeterweise weicht die Alb zurück
>> Feurige Alb: Vulkane und Thermalwasser

Reisen mit Reise Rat
Reisen in Deutschland | Bundesländer
Die Schwäbische Alb | Landschaft I II | Geschichte I II III IV
Geologie I II | Ulm I II III | Tübingen | Bad Urach I II III IV
Aalen | Blaubeuren I II | Im Donautal | Naturpark Obere Donau
Sieben Schlüssel | Tiere und Pflanzen
Höhlen I II III IV V VI VII | Brauchtum | Kurzinformationen

Diese Reiserat-Themen könnten Sie auch interessieren:

Deutschland - das Reisethema


Impressum - Redaktion: PhiloPhax / Suchmaschinenoptimierung / Text
Weitere Publikationen: Schwarzwald.net     Neckarkiesel
Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.

Lauftext-Suche

Deutschland