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Die Schwäbische Alb·BLAUBEUREN II

Im Museum: Neandertaler
mit Nachwuchs

Die einstige Blaubeurer Klosterkirche trägt über ihrem Südportal Steinmetzfiguren von 1494. Der Chor zeigt Spätgotik in Vollendung; das Prachtstück ist der Flügelaltar.

Ist der Altar völlig geöffnet, so sehen Sie in der Mitte, etwas erhöht, Maria mit ihrem Kind unter einem Baldachin aus Rankengeflecht, rechts und links von ihr Johannes den Täufer, Johannes den Evangelisten, den Benediktus und die heilige Scholastika. Auf den großen Seitenflügeln hat man die Geburt des Kindes und die Anbetung der Könige dargestellt.

Sind die inneren Flügel geschlossen, so zeigt sich in 16 Bildern die Geschichte Johannes des Täufers, des Kirchenpatrons. Ist der Flügelaltar aber ganz geschlossen, so sieht man Bilder vom Leiden Christi.

Sehr schön ist auch das geschnitzte Chorgestühl von Jörg Syrlin d.J., eine Arbeit aus dem späten 15. Jahrhundert.

Im 1420 erbauten Spital ist das Urgeschichtliche Museum untergebracht. Die Universität Tübingen stellt hier Funde aus den Höhlen rund um Blaubeuren aus: Werkzeuge aus Stein und Knochen, Reste von eiszeitlichen Tieren und, als kostbarstes Stück, eine 30 000 Jahre alte Miniatur von Mammut und Höhlenbär aus Mammut-Elfenbein. Im Museum steht aber auch - in Lebensgröße - ein Neandertaler mit Nachwuchs. Und in Schaukästen werden ganze Sippen von Höhlenmenschen gezeigt.

Sandkasten mit steinzeitlichen Tieren

Auch an die Kinder hat man gedacht. Für sie gibt es - unter anderem - einen Sandkasten mit holzgeschnitzten steinzeitlichen Tieren und im Sommer Bastelnachmittage. Mal wird Brot auf steinzeitliche Art gebacken (wobei zuerst das Korn mühsam zerkleinert werden muß), mal wird auf alte Art getöpfert.

Gleich hinterm Blautopf ragt 653 Meter hoch der Blaufelsen auf. Ein Zickzackweg führt hinauf. Oben haben Sie schöne Aussicht auf die Stadt und ihre Umgebung.

Rund um Blaubeuren stehen viele Felsen, westlich sogar ein Felsenlabyrinth mit der originellen "Küssenden Sau". Dort sehen Sie oft Kletterer beim Üben. Wenn Sie vom Bahnhof die Straße nach Schelkingen entlangspazieren, brauchen Sie nur den rechts vor dem Raiffeisen-Lagerhaus abzweigenden (mit rotem Dreieck markierten) Pfad zu nehmen. Der bringt Sie in 20 Minunten zum Felsenlabyrinth.

Auch im Osten liegen einige schöne Aussichts- und Kletterfelsen. Dazu gehört der 650 Meter hohe Knoblauchfels beim Rusenschloß. Von der einstigen Burg aus dem 11. Jahrhundert sieht man allerdings nur noch Reste.

>> Die kleine Stadt hat eine eigene Nixe
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