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Die Schwäbische Alb·DIE HÖHLEN III

Die Bärenhöhle ist
die populärste

Die Kolbinger Höhle. - Am Waldrand östlich von Kolbingen (östliche von Tuttlingen) liegt ein Parkplatz mit Grillstelle. Ein zwei Kilometer langer Wanderweg führt von dort südöstlich zur fast 90 Meter langen Kolbinger Höhle. Die besteht aus mehreren Hallen mit schönen Tropfsteingebilden.

(Die Höhle kann zwischen März und Oktober samstags von 13 bis 17 und sonntags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden.)

Die Linkennbolds-Höhle. - Sie liegt drei Kilometer südöstlich von Onstmettingen. Sie kommen hin, wenn Sie von Onstmettingen östlich in Richtung Hausen fahren. Von dieser Landstraße führt ein Fußweg - bald hinterm Ortsrand - in zwölf Minuten zur Höhle. Schon 1875 wurde sie auf Besucher eingerichtet, 100 von ihren 120 Metern Länge sind begehbar. Man sieht schöne Tropfsteine - doch leider ist die Höhle nur zu Himmelfahrt und an einem weiteren, nicht festgelegten Tag zu Anfang September geöffnet.

Bärenhöhle
Dieses Bärenskelett gab der Bährenhöhle den Namen

Die Bärenhöhle. - Das ist nicht nur die populärste Höhle der Alb, sondern auch die meistbesuchte in ganz Deutschland - mit wunderschönen, phantastisch geformten Tropfsteingebilden und hohen, weiten Hallen. In der Nähe der elektrischen Lampen hat sich aus Pflanzensporen sogar eine Art von Rasen gebildet.

Den vorderen Teil des Höhlensystems entdeckte 1834 der Schullehrer Fauth. Dem rutschte beim Kräutersammeln die Tabaksdose in einen Felsspalt. Darunter ahnte Fauth einen Hohlraum. Er erweiterte den Spalt und ließ sich an einem Seil hinab. Da sah er nun, dass diese Höhle schon anderen Menschen bekannt war. Man fand Skelette, die wahrscheinlich aus dem Mittelalter stammen.

Eine Überraschung gab es hundert Jahre später, als der Hobby-Höhlenforscher Karl Bez in der Karlshöhle - wie sie damals hieß - Fledermäuse beobachtete, die durch einen Spalt verschwanden. Bez kroch hinterher und entdeckte weitere Räume. Hier fand man 30 Bärenskelette, die bis zu 20 000 Jahre alt waren. Die Bären waren prachtvolle Exemplare, wie man an den rekonstruierten Skeletten in der Höhle erkennen kann.

(Die Höhle liegt bei Sonnenbühl-Erpfingen. Zwischen April und Oktober ist sie täglich von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet, im November und März an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 17 Uhr.)

>> In der Unterwelt: Höhlen über Höhlen
>> Übersicht: die Höhlen auf der Schwäbischen Alb
  >> Die Kolbinger Höhle bei Kolbingen
  >> Die Linkenboldshöhle bei Albstadt
  >> Die Bärenhöhle bei Sonnenbühl
  >> Die Nebelhöhle bei Sonnenbühl
  >> Die Olgahöhle bei Lichtenstein
  >> Die Friedrichshöhle bei Hayingen
  >> Die Schertelshöhle bei Westerheim
  >> Die Laichinger Tiefenhöhle bei Laichingen
  >> Die Sontheimer Höhle bei Heroldstatt
  >> Hohler Fels und Sirgensteinhöhle bei Schelklingen
  >> Die Kahlensteinhöhle bei Bad Überkingen
  >> Die Charlottenhöhle bei Giengen

Das Bild "Bärenhöhle"basiert auf dem Bild Skelett von Höhlenbär in Bärenhöhle aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Der Urheber des Bildes ist Andreas Kaufmann.

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