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Die Schwäbische Alb·GESCHICHTE I

Römer, Ritter und Ruinen

Die Schwäbische Alb spielte weltpolitisch nie eine große Rolle. Oder doch? Schliesslich hatten Barbarossa wie Friedrich der Große - ein Staufer der eine, ein Hohenzoller der andere - ihre Familien auf der Alb.

Indessen begann die Historie der Alb lange vor Barbarossa: In der Steinzeit. Die Höhlen der Schwäbischen Alb - oder die Funde, die man dort machte - besorgten, dass man über die frühe Geschichte dieser Gegend recht genau Bescheid weiß. Der älteste Fund ist ein menschlicher Oberschenkelknochen aus dem Lonetal. Dieser Knochen wird der Zeit des Neandertalers zugeordnet, ist also 100 000 bis 120 000 Jahre alt.

Nicht ganz so alt sind andere Funde - in der Vogelherdhöhle im Lonetal und im Geißenklösterle bei Blaubeuren. Da fand man Miniaturen aus Elfenbein, deren Alter auf 30 000 Jahre geschätzt wird. Und auch viele andere Funde aus der Altsteinzeit geben ein anschauliches Bild davon, wie die Menschen damals lebten.

Sie waren Jäger, die den Wölfen, Bären, Wildpferden, Hirschen und Rentieren nachstellten. Während die Männer auf Jagd gingen, blieben Frauen und Kinder im Schutz der Höhle. In vielen Höhlen der Alb wurden die Knochen erlegter Tiere und Werkzeuge aus jener Zeit gefunden: Messer und Äxte aus Stein, Speere mit Steinspitzen.

Man wohnte nicht mehr in Höhlen

In der Jungsteinzeit, etwa ab 4500 v. Chr., wurden die Männer häuslicher. Sie wurden Bauern, die freilich immer noch eifrig jagten. Man wohnte in Hütten, nicht mehr in Höhlen, und baute neben Gerste auch Einkorn und Emmer an.

Allmählich nahm die Bevölkerung zu, die Menschen rückten zusammen. Schoj entwickelten sich kleine Dorfgemeinschaften - oft 200 Bewohner groß.

Ab 1800 v.Chr. wurden die alten Steinwerkzeuge durch bronzene ersetzt. In jener Bronzezeit entstanden bereits befestigte Anlagen auf den Höhen der Alb - so auf dem Lochenstein (bei Balingen) und auf dem Rosenstein (bei Heubach). Dann kamen im achten vorchristlichen Jahrhundert andere Völker aus dem Osten in die Gegend. Sie brachten neue Techniken und Bräuche mit, sie kannten auch das Eisen. Das bekam nun als neues Material große Bedeutung. Die Älbler gewannen es aus den Bohnerzen, die sie bei Heidenheim und Tuttlingen schürften.

>> Römer, Ritter und Ruinen
>> Von den Kelten bis zu Barbarossa
>> Armer Konrad und Schwäbischer Bund
>> Als ein Teil der Alb preussisch war

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