Hier finden Sie Informationen über Reisen in Sri Lanka
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Reisen in Sri Lanka
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Reisen in Sri Lanka·Kandy IIIDas Elefanten-WaisenhausIn seiner Senke zwischen fünf beachtlichen Hügeln ist Kandy heutzutage auch der Ausgangspunkt für besuchenswerte Orte in den umliegenden Höhen über 2000 m. Dazu gehören bekannte Bergkurorte von Sri Lanka.
Einer ist Nuwara Eliya (70 km südöstlich von Kandy), eine landschaftlich schön angelegte Stadt mit Park, Golfplatz und hübschem See. Kurvenreiche Straßen führen von Nuwara Eliya nach Horton Plains (28 km), Dikoya (64 km), Bandarawela (45 km), Ella (57 km), Haputale (61 km) und anderen Ferienorten. Das Bergland bietet schöne Panoramen, das ganze Jahr hindurch ein frisches Frühlingsklima und Forellenfischern sehr gute Möglichkeiten. Dichte grüne Teppiche von Teebüschen bedecken die Hänge. Eukalyptusbäume würzen die saubere, frische Bergluft. Weithin das Rund der anderen Berge überragend, steht auch ein heiliger Wächter da, ein Koloss, der seit Jahrhunderten von den Gläubigen vieler Religionen verehrt wird. Es ist der 2524 m hohe Pidurutalagala. Die Buddhisten nennen ihn "Sri Pada", weil dort ein Fußabdruck Buddhas zu sehen sein soll. Für die Hindus ist es der Fußabdruck des Gottes Schiva; so wird der Berg von ihnen "Sivanadipathan" genannt. Die Mohammedaner indessen glauben, hier sei der Fuß Adams am Werke gewesen, weshalb bei ihnen der Berg-Name "Adam´s Peak" entstand. Und noch einen sehenswerten Ort gibt es dort, westlich von Kandy: Pinnawala. Da hat Sri Lanka ein Elefanten-Waisenhaus eingerichtet. Auf der Insel liebt man die Elefanten sehr. Man braucht sie auch als Arbeitskräfte, vor allem bei der Forstarbeit. Nun kommt es vor, dass ein junger Elefant seine Mutter und die Herde verliert und ohne Schutz hilflos durch die Gegend irrt. Seit 1975 nimmt man sich auf Sri Lanka liebevoll dieser Waisenkinder an und bringt sie nach Pinnawala, wo sie in einer großem Gruppe junger Tiere unter dem Schutz ausgewachsener Elefantenkühe und erfahrener Mahouts (wie man die menschlichen Elefanten-Spezialisten nennt) zuerst mit der Flasche gefüttert und dann sorgsam aufgezogen werden. Als Besucher ist man willkommen und kann alles fotografieren.
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