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Thüringer Wald·Am Rennsteig I

Im Norden thüringisch,
im Süden fränkisch

Der Thüringer Wald ist ein großartiges Wandergebiet - aber auch ein eigentümliches. Es gibt nämlich nur einen einzigen Hauptwanderweg, den Rennsteig.

Der ist einer der ältesten und schönsten deutschen Wanderwege und führt seiner ganzen Länge nach durch den Thüringer Wald. Joseph Victor von Scheffel, einer der liebenswertesten Romantiker, hat ihn vor über hundert Jahren sogar besungen:

"Ein deutscher Bergpfad ist's! Die Städte flieht er
und keucht zum Kamm des Waldgebirgs hinauf,
durch Laubgehölz und Tannendunkel zieht er
und birgt im Dickicht seinen scheuen Lauf".

Der Rennsteig ist 168 Kilometer lang, beginnt in Hörschel an der Werra (sieben Kilometer nordwestlich von Eisenach) und zieht sich bis Blankenstein an der Saale hin (36 Kilometer südöstlich von Saalfeld). Es ist ein tausend Jahre alter Grenzweg zwischen Thüringen und Franken, und er führt fast ständig am Kamm des Mittelgebirges entlang - auf und ab über die dicht bewaldeten Berge in einer Höhe zwischen 800 und 900 Metern. Und durch meist sehr einsame Gegenden.

Eine kleine Rennsteig-Wandertour

Es gibt, ganz nah am Rennsteig, einige interessante Orte: Eisenach, Oberhof, Neuhaus am Rennweg. Die stellen wir Ihnen auf den nächsten Seiten vor - nach einer kleinen Rennsteig-Wandertour.

Unterwegs passiert man Naturschutzgebiete, Aussichtstürme und Ausflugslokale. Alle anderen markierten Pfade im Thüringer Wald sind nur Stichwege, Zubringer zum Rennsteig. Was allerdings sehr praktisch ist: Man kann seine Rennsteig-Wanderung an vielen Stellen beginnen und auch wieder beenden kann. Und oben muss man nur so viel auf dem mit einem großen "R" markierten Weg zurücklegen wie einem behagt. Dann steigt man wieder herunter.

Zum erstenmal wurde der "Rynestig" 1330 in einer Vertragsurkunde erwähnt. "Rynne" bedeutet "Rain" oder Grenzlinie, denn hier auf dem Kamm verlief die Gau-, Bistums- und Jagdgrenze zwischen Thüringen und Franken. Man merkt es noch heute am Dialekt: am Nordhang des Thüringer Waldes sprechen die Menschen Thüringerisch, am Südhang Fränkisch. Vom Rennsteig konnte man das gaze Terrain nach links und rechts überblicken. Das macht diesen Weg noch heute für Wanderer so interessant.

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