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Reisen in Hongkong·Die Gastronomie

Halb Tee, halb Kaffee

In kaum einer anderen Küche der Welt - einschließlich der französischen - wird so auf die Qualität der Zutaten geachtet wie in der guten chinesischen.

Hong Kong - Küche - © Hong Kong Tourism Board

Jede Region Chinas hat ihre eigene Küche. Da in Hongkong vorwiegend Südchinesen leben, wird hier die kantonesische Küche bevorzugt. Aber man bekommt auch - bedingt durch Hongkongs Historie in den vergangenen hundert Jahren - viel Europäisches, vom Sirloin Steak über Spaghetti Bolognese bis zu Frankfurter Würstchen. Wobei meist ein Touch der original Hongkonger Küche dabei ist; die Spaghetti sind kurz angebraten, das Steak ist in feine Streifen geschnitten.

Und dann gibt es die scharf gewürzte Szetschuan-Küche aus der südwestlichen Provinz. In der wird mariniertes Enten- oder Schweinefleisch mit feingeschnittenem Gemüse - darunter oft mit brennendscharfen Chillis - zubereitet und mit Nudeln oder Reis serviert.

Hong Kong - Dim Sum - © Hong Kong Tourism BoardDim Sum ist eine sehr beliebte kantonesische Schnell-Mahlzeit. Sie besteht vor allem aus Teigtaschen mit Fleisch-, Fisch- oder Gemüsefüllung, die in Bambuskörbchen gedämpft werden.

Huhn in der Salzkruste ist ein typisches Gericht der Hakkas aus dem Norden Chinas. Sie mußten ihre Speisen einsalzen, um sie für die lange Wanderung an die Südküste haltbar zu machen. Noch heute bekommt man vor allem in den New Territories solche Gerichte vorgesetzt. So salzig, wie es klingt, sind sie aber gar nicht.

Borscht ist eigentlich eine russische Suppe; sie wurde um 1950 von zugewanderten russischem Gruppen in Hongkong eingeführt. Inzwischen aber hat man sie stark angepasst. Heute ist "Borscht" in Hongkong eine Mischung aus Tomatensuppe und der einheimischen Suppe Lai Tong.

Zum Trinken bekommt man in Hongkong alles, was je in einer Bar oder einem Feinschmeckerlokal serviert wurde.

"San Miguel" ist eine einheimische Biersorte und durchaus trinkbar. Aber auch gewohnte Biermarken aus Europa sind in vielen Restaurants zu haben - allerdings sind sie nicht gerade billig.

Tee ist nach wie vor das wichtigste Getränk der Chinesen. Er wird sowohl vor dem Essen (zum Anregen der Verdauung), während des Essens als auch nach dem Essen (zur Regelung der Verdauung) serviert.

Maotai ist eine kräftigere Verdauungshilfe, ein richtiger alkoholischer Rachenputzer.

Yin Yeung stellt ein sehr populäres Getränk dar, das die erstaunliche Vielseitigkeit Hongkongs repräsentiert: Halb Kaffee, halb starker Tee, dazu Kondensmilch und Zucker.

Dass man in den Gaststätten viel Ketchup entdeckt, ist kein amerikanisch-gastronomischer Einfluss. Das rührt nur daher, dass der Ketchup eine ur-kantonesische Erfindung ist: "Kair Jup" - zu deutsch "Tomatensoße". Im 19. Jahrhundert brachten Chinesen den Kair Jup in den Westen.

Hong Kong - Küche - © Hong Kong Tourism Board

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