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Reisen in der Altmark·Braunschweig II

Wo die Braunschweiger ihre Altstadtfeste feiern

Traditionsinsel zwei: der Altstadtmarkt. - Die Gebäude rund um den Platz (auf dem nach wie vor Markt gehalten wird) wurden fast alle nach dem Krieg neu aufgebaut. Da sieht man, wie schön ganz Braunschweig einmal war. Das reichverzierte gotische Altstadtrathaus mit seinen Lauben steht dort, das Gewandhaus mit seiner Renaissance-Fassade (es war einst das Kaufhaus der Gewandschneider und schon lange auch eine Gaststätte), die romanisch-gotische Martinikirche und der große, aus Blei gegossene Marienbrunnen. Er stammt aus dem 19. Jahrhundert, ist aber eine Kopie des Marktbrunnens von 1498 - und der allerletzte seiner Art.

Auch das Alte Zoll- und Landwehrhaus ist das letzte seiner Art - im mittelalterlichen, ganz typischen Braunschweiger Fachwerkstil.

Traditionsinsel drei: Das Magni-Viertel. - Hinter der Magni-Kirche blieb ein Stück Alt-Braunschweig erhalten. Was an den mittelalterlichen Häusern nicht mehr in Ordnung war, wurde wieder hergestellt. Und heute feiern die Braunschweiger dort ihre Altstadtfeste. Hier steht eines von Europas bedeutendsten Kunstmuseen: Das Herzog-Anton-Ulrich-Museum. Es enthält eine der ältesten Gemäldesammlungen in Deutschland. Glanzstück ist das Familienbild von Rembrandt. Außerdem zeigt man sehr schöne italienische Majoliken, Kleinplastiken und Kupferstiche. Sowie den festlichen Mantel von Kaiser Otto IV. Auch das Städtische Museum gehört zu dieser Traditionsinsel. Hier hat man reiche Sammlungen zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt Braunschweig zusammengetragen.

Traditionsinsel vier: Der Michaelishof. - Auch hier finden Sie einen geschlossenen mittelalterlichen Stadtteil. Die Michaeliskirche ist uralt. Sie wurde schon 1157 geweiht, später aber mehrmals umgebaut. Jetzt präsentiert sie sich gotisch. An der Knochenhauer-Straße stehen Häuser aus dem 15. Jahrhundert (noch mit der originalen Hausfront), in der Güldenstraße das mächtige Haus zur Hanse aus dem 16. Jahrhundert.

Traditionsinsel fünf: Ägidien. - Die Ägidienkirche entstand 1115. Heute präsentiert sie sich im gotischen Kathedral-Stil und ist keine Kirche mehr, sondern Teil des Landesmuseums.

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