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Reisen im Wendland·Der Überblick I

Weinkönigin an der Elbe

Das Wendland, das im Norden der Altmark liegt, war einst ein historischer Teil von ihr. Es wird im Osten von der Elbe begrenzt. Deshalb stellt man das Gebiet in der Fremdenverkehrswerbung heutzutage gern als "Elbtalaue-Wendland" vor.

Nun ist ein Besuch an der Elbe in dieser Gegend für viele Besucher tatsächlich das große Erlebnis. Zumal gerade hier die Elbuferstraße besonders attraktiv ist. Und auch noch bequem zu befahren. Das ändert aber nichts daran, dass "Wendland" der eigentliche, der angestammte Name dieser Gegend ist. Bei dem bleiben wir hier auch.

Er kommt von den Wenden her, einem slawischen Volksstamm, der im 9. Jahrhundert das Gebiet besiedelte. Bis ins 18. Jahrhundert sprach man hier wendisch. Und etliche Dörfer heißen noch immer danach: Schreyahn und Meuchefitz, Mammoißel und Witzeetze...

Bekannter sind Hitzacker, Dannenberg und Lüchow - hübsche Wendland-Städtchen an der Deutschen Fachwerkstraße, die durch das Wendland führt.

Hitzacker liegt an der Elbe. Es hat sehr hübsche Gäßchen mit Ziegel-Fachwerkbauten, einen kleinen Hafen am Fluss, ein historisches Amtshaus (mit dem Wasser- und Schiffahrtsmuseum) sowie einen Weinberg. Von dem hat man einen prächtigen Blick auf die Elb-Landschaft. Und nicht nur das: Der Name des Berges ist nicht geflunkert. Hier gedeiht tatsächlich Wein. Hitzacker hat alljährlich sogar eine Weinkönigin.

Und noch etwas Besonderes hat Hitzacker: Deutschlands erstes Freilichtmuseum der Bronzezeit. Da sehen Sie, wie (vermutlich) die Menschen in der Bronzezeit lebten. Sie lernen, wie man mit bronzezeitlichen Geräten umgeht. Und wie man ohne Streichhölzer Feuer macht.

Dannenberg, zehn Kilometer südlich, war ursprünglich eine Festung, die über die Elbe wachen sollte. Ein runder Turm aus dem Jahr 1200, auf dem Amtsberg, blieb erhalten. In diesem Waldemar-Turm ist jetzt das Heimatmuseum zuhause. Weithin bekannt ist das Danneberger Marionettentheater mit seinen Märchenspielen.

Auch Lüchow, zwanzig Kilometer weiter südlich, zeigt noch viele Fachwerkhäuser und die Reste einer Burg, die einst die Handelsstraße von Hamburg nach Magdeburg bewachte. Auch von der steht - wie in Dannenberg - noch ein runder Turm, auch in dem hat man das Heimatmuseum untergebracht.

> Weinkönigin an der Elbe
> Wie verlief die Elbe einst?

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