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Reisen im Wendland·Der Überblick II

Wie verlief die Elbe einst?

Auf Natur achtet man auch hier sehr - wie überall in der Gegend. Da ist im Wendland zum Beispiel der 1160 qkm große Naturpark Elbhöhen-Wendland.

Der umfaßt das Elbufer von Wittenberge bis nach Boizenburg, weit über das Wendland hinaus. Sowie ein großes Stück des Hinterlandes. Die Elbe hat gerade hier zahlreiche Bracks und alte Arme. Auf der Landkarte erkennt man, dass sie früher offenbar in ganz anderen Schlingen verlief. Das in der Realität zu sehen, an Ort und Stelle, ist natürlich interessant. (Man sollte dann allerdings eine gute, detailreiche Landkarte dabeihaben.)

Kenner halten - was Fauna und Flora im Elbtal betrifft - die Gegend bei Hitzacker und Dannenberg für die interessanteste. Dort gibt es unter anderem auch noch die "Taube Elbe", einen ehemaligen Arm des Flusses, an dem besonders viele Wasservögel zuhause sind.

Den Kontrast dazu bildet der Drawehn, die sich weit in den Süden ziehende waldreiche Gegend im Hinterland. Das ist eine Landschaft mit Bächen, mit kleinen Seen und viel Wald. Teilweise auch ein Hügelland mit Trockentälern, mit breiten Hochflächen und einem richtigen Berg, dem Hohen Mechtins mit 142 m. Und auch mit einem ehedem kaiserlichen Jagdrevier.

Etwas recht Interessantes sind auch die Rundling-Dörfer. Die gibt es in dieser Menge - es sind mehr als hundert - nur hier im Wendland.

Was sind das für Rundlinge? Nun, da stehen die großen Hofbauten, niederländische Hallenhäuser, allesamt mit ihren Stirnseiten im Kreis um den Dorfplatz herum. Der ist mal größer und mal kleiner, hat aber fast immer nur einen einzigen Zugang von außen her. Durchgangsverkehr findet nicht statt.

Besonders gut auf Besucher eingerichtet ist Lübeln, westlich von Lüchow. Dort ist der Dorfplatz sehr groß und man hat ein Rundlings-Museum aufgebaut. In dem geht es an manchen Tagen altertürmlich fleißig zu: Da wird geschmiedet und getöpfert, gewebt und gebacken. Und man flicht Körbe.

> Weinkönigin an der Elbe
> Wie verlief die Elbe einst?

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