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Pfälzer Wald·Kaiserslautern

Hier wohnte der Jäger
aus Kurpfalz

Im Pfälzer Wald gibt es nicht nur Bäume, Burgen, romantische Dörfer und Winzerhöfe. Auch einige veritable Städte finden Sie hier. Zum Beispiel - im Norden, wo die Landschaft alsbald ins Pfälzer Bergland übergeht - das historische Kaiserslautern.

Von der Kaiserpfalz, die Friedrich Barbarossa 1155 in Dorf Lautern anlegte (woraus dann ganz logisch der Name "Kaiserslautern" entstand), ist kaum noch etwas da. Pfalzgraf Johann Casimir, der "Jäger aus Kurpfalz", ließ sie im 16. Jahrhundert zum Renaissance-Schloß ausbauen, doch im Spanischen Erbfolgekrieg wurde sie zerstört. Spärliche Reste sehen Sie unmittelbar neben dem 84 Meter hohen Rathaus-Wolkenkratzer. Vor rund 50 Jahren hat man hier allerlei unterirdisches Mauerwerk, Gänge und Gewölbe freigelegt und einen "Casimirsaal" nachgebildet.

Der großartigste alte Bau von Kaiserslautern ist die Stiftskirche am Markt. Die langgezogene Chorpartie trägt einen wuchtigen, achteckigen Turm. Das dreischiffige Langhaus mit den beiden kleineren Türmen ist reine Hochgotik. Bei Restaurierungsarbeiten kamen unter der Kirche noch viel ältere Bauteile zutage. Sogar aus der Römerzeit war manches dabei. Viel davon können Sie im Theodor-Zink-Museum anschauen.

Eine ungewöhnlich wehrhafte Anlage

Ansehnliche Bauten sind auch die 1845 im Renaissancestil errichtete Fruchthalle am Schillerplatz (ursprünglich war sie Markthalle, bald aber Fest- und Konzertsaal) sowie die Landesgewerbeanstalt (am Museumsplatz), ein palastartiger Bau in italienischer Neorenaissance des späten 19. Jahrhunderts. Er enthält die bedeutenden Sammlungen der Pfalzgalerie. Hier sehen Sie, in großer Zahl und wohlgeordnet, Gemälde, Plastiken, Zeichnungen, Aquarelle und Druckgraphiken aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Sechs Kilometer südwestlich von Kaiserslautern steht die Ruine der im 12. Jahrhundert erbauten Burg Hohenecken auf einer kargen Bergzunge. Sie war, wie die Mauerreste verraten, eine ungewöhnlich wehrhafte Anlage. Schon die Wahl des Standorts war ungewöhnlich. Die obere Burg thronte hoch auf einem Felsblock. Um von der unteren Burg hinaufzukommen, brauchte man eine Holztreppe, die - wenn ein Angriff drohte - schnell entfernt war.

Südlich von Kaiserslautern kommen Sie nach Trippstadt.

Das Schloss der kurpfälzischen Oberjägermeister, der Freiherren von Hacke, ist ein stattlicher Bau mit flachem Dreiecksgiebel über dem mittleren Vorbau. Er dient seit langem als Forstamt.

Westlich von Trippstadt verläuft das Karlstal. Das ist ein ungewöhnlich reizvolles Tal mit vielen bizarren Felsgebilden und dem Flüsschen Moosalb. Auf einem Felsvorsprung beim Wilensteiner Hof, einem Weiler, sehen Sie den Rittersitz Wilenstein, eine mittelalterliche Doppelburg der Herren von Falkenstein und Flörsheim. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zerstört, heute ist sie eine Jugendburg.

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