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Pfälzer Bergland·Die Orte I

Auf der Orgel spielte Mozart

Im Pfälzer Bergland finden Sie einige historische Städtchen, die lohnen, dass man sie besucht. Es gibt da viel zu sehen. Zum Beispiel in der kleinen Stadt Alzey.

Das Städtchen im Nordosten des Pfälzer Berglandes wurde zweimal fast völlig zerstört, im 13. und im 17. Jahrhundert. Dennoch gibt es viel hübsches Altes zu sehen. Das beginnt bei den Resten der mittelalterlichen Stadtmauer (samt Tor und quadratischem Turm), die den alten Kern von Alzey noch heute umgeben. Ein Teil der Mauer wurde mit Wohnhäusern überbaut. Ferner gibt es schöne Fachwerkbauten aus der Barockzeit - besonders in der Schloß- und der Spießgasse, am Fisch- und am Rossmarkt. Sowie ein Renaissance-Rathaus mit Treppenturm.

Die spätgotische Nikolaikirche wurde 1689 bei einem Angriff der Franzosen schwer beschädigt und stand lange Zeit als Ruine herum, bis man sie im 19. Jahrhundert ohne großes Stilgefühl rekonstruierte. Doch die vielen Grabmäler aus dem 14. bis 17. Jahrhundert sind echt.

Auch die einst romanische Wasserburg, die im späten Mittelalter zum Schloß ausgebaut wurde, erfuhr zu Beginn unseres Jahrhunderts eine Restaurierung im romantischen Geschmack jener Zeit. Aber die Anlage bietet ein geschlossenes und gefälliges Bild.

Kirchheimbolanden. - Einst hieß der Ort südwestlich von Alzey nur "Kirchheim". Doch Im 12. oder 13. Jahrhundert wurde er den Herren von Bolanden übereignet; so entstand der umständliche Name. Mitte des 18. Jahrhunderts bauten sich die Grafen von Nassau-Weilburg hier, am Nordostfuß des Donnersberges, ein Schloß. So wurde Kirchheimbolanden zum Residenzstädtchen. Und obwohl das Schloß (bis auf einen Flügel) nicht mehr da ist, merkt man der kleinen Kreisstadt den ehemaligen Regierungssitz durchaus noch an.

Die älteste Sonnenuhr der Pfalz

Große Teile der Stadtmauer mit Wehrgängen, Türmen und Toren umgeben das Stadtinnere, in dem noch viele - teils aufwendige, teils schlichte - Wohnbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen. Beim verbliebenen Rest des Barock-Schlosses liegt der Park mit seinen uralten Bäumen, dem ehemaligen Ballhaus und der Orangerie.

Die Pfarrkirche St. Peter stammt wohl noch aus der Romanik. Im 14. und 18 Jahrhundert wurde viel daran verändert. Interessant sind die alten Grabsteine, das gotische Chorgestühl mit barocker Bemalung, einige gute Holzplastiken aus der Gotik sowie die Sonnenuhr an der äußeren Südwestecke. Sie gilt als die älteste der Pfalz.

Die einstige Hofkirche von 1744 enthält eine reichgeschmückte Fürstenloge. Altar, Kanzelaufbau und Orgelprospekt bilden eine gelungene Einheit. Auf der Orgel, die 1745 gebaut wurde, spielte der junge Mozart, als er im Januar 1778 einige Tage am Hof der Fürstin Karoline verbrachte.

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