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Reisen in OBERSCHWABEN·SIGMARINGEN

Hier wohnten Hohenzollern

Das imponierende Schloß der Fürsten Hohenzollern-Sigmaringen thront auf einem langgestreckten Fels hoch über der Stadt. Das Bauwerk ist ein Sammelsurium fast sämtlicher Stile von der Romanik bis zum 20. Jahrhundert.

Den ersten Renaissancebau des Schlosses brannten die Schweden im Dreissigjährigen Krieg nieder. Das nächste Schloß ging 1893 in Flammen auf. Was übrigblieb, ergab mit viel romantischem Engagement ein neues, scheinbar altes Hohenzollern-Schloß. Teile der mittelalterlichen Befestigung - so ein Stück des Turms und das danebenliegende Tor - wurden eingebaut. Das alles ist besichtigenswert, geht allerdings nur mit offizieller Führung.

Die Inneneinrichtung ist beachtlich - von der großen Waffenhalle, einer fast mittelalterlichen Rüstkammer mit 3000 Waffen, bis zu sehr privaten Räumen.

Viele Säle wurden zum Museum. So enthält die Portugiesische Galerie wertvolle flämische Gobelins aus dem 16. Jahrhundert. In den Salons zeigt man schöne Möbel, Porzellan, Miniaturen und Gemälde. Die Hubertushalle ist überreich mit Jagdtrophäen ausgestattet und im Marstall-Museum stehen alte Jagd-, Reise- und Galawagen sowie Damensänften und Schlitten vom 17. bis zum 19. Jahrhundert.

Mit beeindruckenden Stukkaturen

Der Marktflecken rund um die Burg erhielt im 13. Jahrhundert Stadtrechte. Zwischen 1757 und 1763 wurde die Kirche St. Johannes mit ihrem weissgetünchten Zwiebelturm gebaut. Im Innern beeindrucken vor allem die Stukkaturen und Deckengemälde.

Auch die Wiege des heiligen Fidelis steht hier. Der wurde 1577 in Sigmaringen geboren, war der Sohn vom Adlerwirt, hieß eigentlich Markus Roy und studierte Jura. 1612 trat er dem Kapuzinerorden bei und setzte sich für die Gegenreformation ein. 1622 erschlugen ihn kalvinistische Bauern in der Schweiz. Sein Geburtshaus in der Fidelisstraße ist heute ein Altersheim; im ersten Stock können Sie die Fideliskapelle mit allerlei Plastiken und Gemälden sehen.

Im Runden Turm, dem letzten Überbleibsel der Stadtmauer, ist ein Heimatmuseum untergebracht.

Vier Kilometer südlich von Sigmaringen liegt - rechts der Straße nach Pfullendorf - der weitläufige, 850 Hektar große Wildpark Josefslust: das Jagdrevier der Hohenzollern-Fürsten. Fürst Joseph Friedrich ließ dort 1727 das Jagschlösschen Josephslust bauen. Es steht rechts der Straße nach Krauchenwies im Wald. Hübsche Spazierwege führen durch den uralten Waldbestand; Damwild, Rehe und Niederwild laufen ohne Scheu herum. Je nach Witterung kommen die Tiere am späten Nachmittag auf die Wiesen zum Äsen - und man ist immer wieder erstaunt, wie viele Tiere in diesem Park zuhause sind. Beim Forsthaus gibt es Gehege mit Wildschweinen und Fasanen.

Hohenzollernschloss Sigmaringen
Hohenzollernschloss Sigmaringen

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