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Reisen in OBERSCHWABEN·BAD SCHUSSENRIED

Eine Symphonie aus
Farben, Licht und Leben

Schussenried ist ein Moor-Heilbad in schöner Riedlandschaft: Gleich westlich liegt der Zeller, gleich östlich der Olzreuter See.

Das Törle in Bad SchussenriedSchon im 12. Jahrhundert gab es hier ein Prämonstratenser-Kloster. Doch dessen heutige Gebäude stammen zumeist aus dem 18. Jahrhundert. Der Bibliothekssaal, der zwischen 1754 und 1761 geschaffen wurde, ist wunderschön. Da gibt es Fresken, eine rundum geschwungene Galerie, lebensgroße Heilige aus Alabaster und fidele Putten, die überall auf Balustraden und Emporen herumturnen.

Die Deckengemälde befassen sich mit Allegorien aus Theologie, Wissenschaft und Kunst, die ringsum aufgereihten Barock-Bücherschränke sind in Himmelblau und Gold gehalten. Auf die Türen sind illusionistische Regale gemalt, in denen imaginäre Bücher stehen. Alles in allem ist dieser Saal eine Symphonie aus Farben, Licht und Leben. Der große Dominikus Zimmermann hat sich das ausgedacht.

Bei der ehemaligen Klosterkirche, der heutigen Pfarrkirche St. Magnus, bekommen Sie schon in der Vorhalle Hübsches zu sehen: rechts der Tür ein "Marientod"-Relief von 1525, links gegenüber einen großen St. Christopherus, den Syrlin der Jüngere 1490 aus Holz gearbeitet hat. Das Schnitzgestühl aus Lindenholz im Chorraum stammt von Georg Anton Machein. Über tausend Köpfe von Heiligen, Menschen und Tieren, dazu Blattwerk und Fabelwesen hat der Überlinger im Jahre 1717 hineingearbeitet. Auch das hochbarocke Orgelgehäuse auf der Empore im Hintergrund ist sehr hübsch.

Vier Kilometer nordöstlich, in Steinhausen, steht die Wallfahrtskirche St. Peter und Paul. Auch sie stammt von Dominikus Zimmermann und ist eine der schönsten Dorfkirchen der Welt. In dem zierlichen Bauwerk auf ovalem Grundriß sehen Sie wunderhübsches Stuckwerk: Blumen, Schmetterlinge, Käfer, Bienen, Vögel, Füchslein und sogar eine Kreuzspinne - man entdeckt allerlei, wenn man genau hinschaut. Die Deckenfresken stammen von Johann Zimmermann. Und am Hochaltar sehen Sie das Gnadenbild der "Schmerzhaften Mutter Gottes" aus dem Jahr 1420. Abt Didacus Ströbele von Schussenried ließ die Kirche bauen. Anschließend mußte er abdanken: Sie wurde um ein Vierfaches zu teuer.

Zwei Kilometer südöstlich von Bad Schussenried liegt Kürnbach mit seinem Freilichtmuseum. Hier wurden rund um ein originales Kürnbacher Haus aus dem Jahr 1664 etliche andere oberschwäbische Bauernhäuser vom 15. bis zum 18. Jahrhundert aufgebaut und eingerichtet.

Zum Barocken passt das Bier. Auch in Schussenried wird welches gebraut, und es schmeckt gut. Doch das Besondere: Es entsteht in einer "Erlebnisbrauerei". Die ist für jedermann geöffnet, führt alles vor, hat einen Bierkrug-Stadel, eine historische Schänke und einen Biergarten. Sowohl das vermutlich weltweit größte Bierkrug-Museum.

Rund um Bad Schussenried gibt es mehrere hübsche Badeseen. Der Schwaigfurter Weiher im Süden ist besonders malerisch - ein Moorsee mit einer kleinen Insel und Seerosen. Dort können Sie auch Ruderboote leihen.

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