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Reisen in Serbien·Der Überblick I

Die Adria gibt es nicht mehr

Serbien war die bedeutendste Republik des ehemaligen Staaten-Gemischs Jugoslawien - der größte, volkreichste, am dichtesten besiedelte Landesteil.

Doch Touristen waren hier meist nur auf der Durchfahrt nach Bulgarien oder Griechenland unterwegs. Seitdem der Autoput (Jugoslawiens Schnellstraße) fertig war, bekamen sie von Serbien kaum noch etwas zu sehen - bis auf die Hauptstadt Belgrad; da musste man durch. Doch berührte die Schnellstraße auch hier nicht die attraktivsten Stadtteile.

Anders war es an der jugoslawischen Adria. Dort ergoss sich seit vielen Jahren Sommer für Sommer ein Strom von Ferienreisenden über die Strände der Ferienorte. Aber auch von diesen Strömen zweigten nur spärliche Rinnsale ab in das Binnenland mit seinem Karst und seinen Eichenwäldern, den Gebirgen, den Schweineherden, endlosen Maisfeldern - und vielen historisch wie kulturell interessanten Stätten, die kaum ein Ausländer kannte.

Das führte zu Fehlschlüssen. Zum Beispiel, indem man annahm, am Jugoslawien sei ja nur die Küste interessant. Und indem man infolgedessen die Küstenbewohner für "die Jugoslawen" hielt.

Die Küstenregion hatte aber mit dem Jugoslawien des Hinterlandes wenig gemein. Beide Gebiete sind durch hohe, kalkige, oft verkarstete und wenig fruchtbare Gebirgszüge getrennt. Aber nicht nur das: Die Küstenbewohner waren - schon allein durch den Kontakt mit den Fremden, die übers Meer kamen - immer ein wenig weltgewandter als die Binnenländer. Und das werbewirksam schöne, ausgeglichene jugoslawische Klima - nicht zu heiß im Sommer und mild im Winter - findet man nur an der Küste. Im Binnenland ist es anders. Dort wird es im Sommer sehr heiß und im Winter empfindlich kalt.

Dies alles muss man sich vor Augen führen, um Serbien - jenem wichtigen Teil des alten Jugoslawien - gerecht zu werden. Serbien hat nirgendwo Anteil an der adriatischen Küste. Die gehört überwiegend zu Kroatien und Montenegro, die sich beide von der einst bestandenen Union mit Serbien getrennt haben.

Serbien sieht sich nun - ungewohnt und unglücklich - in der Rolle eines reinen Binnenlandes. Für den serbischen Tourismus ist das herb, denn der lebte lange und gut von den Besuchern der adriatischen Strände.

Serbien, auf sich allein gestellt, hat nichts dergleichen zu bieten. Dafür aber vieles Andere, auf das man sich dort nun nach und nach besinnen muss.

Da ist zum Beispiel die Donau, die sich quer durchs Land zieht und dann noch eine lange Strecke weit der Grenzfluss zu Rumänien ist.

Da sind die längst nicht genügend bekannten kunsthistorischen Schätze, die dieses Land Serbien anzubieten hat - beispielsweise die wunderschönen byzantinischen Klöster.

Und da ist eine weithin ungestörte bergige Landschaft.

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