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Reisen in Serbien·Die Klöster II

Überblicke über Kunst-Epochen

Bei den byzantnischen Klosterbauten unterscheidet man zwei für den serbischen Raum typische Schulen - die von Raska (13. Jahrhundert) und die von Morava (14. und 15. Jahrhundert).

Raska ist ein kleines Städtchen an der Straße von Belgrad nach Pristina; die Morava ist, hundert Kilometer östlich davon, ein Fluß. In diesem geographischen Bereich liegt eine Reihe der schönsten und sehenswertesten Klöster. Manche - erstaunlich wenig - Leute reisen eigens wegen dieser Klöster nach Jugoslawien.

Es gibt mehr als zwei Dutzend besuchenswerte Klöster, die einen Interessierten vier Wochen und einen Kunstfreund ein ganzes Leben lang beschäftigen können.

Für die Eiligen zählen wir hier fünf davon auf, die alle südlich von Belgrad liegen:

Das monumentale, als Festung ausgebaute Kloster Manasija im Morava-Stil. Zu Anfang des 15. Jahrhunderts war es das kulturelle Zentrum Serbiens und damit des ganzen Balkans.

Das Kloster Sopocani, ein architektonisch anspruchsloser Bau. Doch seine Fresken der Raska-Schule zählen zu den eindrucksvollsten in Serbien.

Das Kloster Studenica, dessen Muttergotteskirche während des ganzen Mittelalters das wichtigste Heiligtum Serbiens war und ungewöhnlich schöne byzantinische Fresken der Raska-Zeit enthält. Das Kloster ist eine großartige Anlage mit vielen weiteren Kunstschätzen. 1986 wurde es Weltkulturerbe der UNESCO.

Bei Pec findet man das gewaltig ausgedehnte Patriarchenkloster (lange Zeit residierten hier die serbischen Kirchenfürsten). Besser als jedes Museum bietet es Überblicke über die Epochen serbischer Kunst: Malerei vom 13. bis zum 17. Jahrhundert, Ikonen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert und - in der Schatzkammer - Kunstgegenstände aus Edelmetall, Elfenbein, Holz und Gewebe vom 13. bis zum 19.

Jahrhundert. Pec liegt an der Grenze zu Montenegro, westlich von Pristina.

Das Kloster Decani, ein paar Kilometer südlich von Pec, ist das größte in Jugoslawien. Es enthält nicht nur eine der prächtigsten Kirchen in byzantinisch-romanischem Stil, aus buntem Marmor gebaut, sondern zudem die reichhaltigste Galerie von Raska-Fresken aus der Mitte des 14. Jahrhunderts.

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