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Reisen in Rumänien·DIE HAUPTSTADT

Heiter und lebensfroh: Bukarest

Rumäniens Hauptstadt hat viele Vorzüge. Sie ist übersichtlich, modern und sauber. Sie strahlt Heiterkeit und Lebensfreude aus. Und sie hat keine einzige Sehenswürdigkeit, die so wichtig wäre, dass man sie unbedingt ins Reiseprogramm aufnehmen müßte.

Leider hat man vor Jahren vieles umgebaut, um der Stadt ein "neues sozialistisches Gesicht" zu geben. Doch der schönen Altstadt ist nicht viel geschehen, auch nicht den vielen Museen. Im Dorfmuseum (im Herastrau-Park, nördlich der Innenstadt) sind fast 70 historische Bauernhöfe aus allen Teilen des Landes aufgestellt, dazu Wind- und Wassermühlen, auch eine Holzkirche von 1727. Die Häuser sind vollständig eingerichtet und vermitteln den Eindruck, die Bauersleute wären nur eben mal auf dem Acker. Dazu passt das Museum für Volkskunst (an der Straße Minorici. gleich nordwestlich der Grünfläche). Dieses altrumänische Haus ist vom Keller bis zum First mit schönen Dingen gefüllt.

Es gibt in Bukarest zwei Plätze, an denen man sich orientieren kann: die Piata Victoriei und die Piata Unirii. Beide liegen drei Kilometer auseinander. Zwischen beiden ziehen sich, parallel, zwei breite Straßen hin, die Calea Victoriei und ein Bou-

levard, der aus vier Stücken besteht: Bd. Ana Ipatescu, Bd. Magheru, Bd. Balcescu und Bd. 1848. An und zwischen diesen beiden Staßenzügen spielt sich alles ab, was an Bukarest weltstädtisch ist. Und das ist schon einiges: unter anderem das Nationaltheater, die Philharmonie und der Busbahnhof, die Universität und die Akademie der Wissenschaften, das Restaurant Bukuresti und das Restaurant Berlin, die Hauptpost, vier Kirchen und fünf Museen.

Am südlichen Ende des Zentrums bilden die beiden Hauptstraßen, dazu der querlaufende Boulevard Gheorghiu Dej und die Piata Unirii ein kleines Viertel, und dort sollte man auf dreierlei achten. Erstens auf die Stavropoleos-Kirche, ein bescheidenes Gebäude, das aber sehr hübsch zwischen den hohen Häusern liegt und die einzige wirklich bemerkenswerte Kirche der Stadt ist. Zweitens auf die alte Leipziger Straße (Strada Lipscani - sie heißt so, weil man dort früher die Waren der Leipziger Messe verkaufte). Es ist eine sehr alte, sehr hübsche Straße. Und drittens auf das Restaurant "Carul cu bere", das in Plüsch und Pracht des späten 19. Jahrhunderts hervorragende rumänische Spezialitäten serviert.

Zwei Gebäude in Bukarest sind besonders sehenswert. Erstens die kleine griechisch-orthodoxe Stavropoleos-Kirche von 1730 (von der eben schon die Rede war), deren feingemeißelte Säulen, Wandmalereien und Schnitzarbeiten sowie ihr hübscher Arkadenhof eine Augenweide sind. Dann die ehemalige Karawanserei Hanul lui Manuc. Diese einstige Herberge für Kaufleute und Lasttiere wurde im frühen 19. Jahrhundert gebaut. Heute ist sie ein Hotel mit Gartenrestaurant und angenehmen Weinstuben.

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