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Reisen in Rumänien·DIE RUMÄNEN

Brauchtum und Tradition

Die Rumänen sind beglückt, wenn man sie die Franzosen Osteuropas nennt. Sie haben ja auch viel Französisches an sich: Lebensart, Geschmack, die gepflegten Umgangsformen bis hin zum Handkuss, die Toleranz - und sogar die Sprache.

Mit Französisch kommen Sie fast überall in Rumänien durch - besser als mit Deutsch (obwohl auch das häufig gesprochen wird).

Und doch ist der Vergleich mit den Franzosen recht oberflächlich. Denn der rumänische und der französische Charakter haben in Wirklichkeit wenig gemeinsam. Es scheint nur so. Zwar sind beide Völker stolz darauf, romanischen Ursprungs zu sein. Aber die Franzosen mit ihrer wachen, rational bestimmten, spitzen Denkart und ihrer gallischen Wendigkeit unterscheiden sich gründlich von den Rumänen, die in erster Linie gefühlvoll sind, ein weiches Gemüt und viel für eingetrübte seelische Stimmungen übrig haben.

Dorul - träumerisches Sehnen

Sie lieben eher den Humor als den Witz. Und was sie vollends von den Franzosen unterscheidet, ist der "Dorul", ein Gemütszustand, der sich (zuweilen unter Mithilfe von Alkohol, aber auch ohne; zuweilen im Beisein von Zigeunermusik, aber auch in der Stille der Landschaft) recht häufig einstellt: ein träumerisches Sehnen, eine Art von unbestimmter Traurigkeit, wie sie anderswo mit den romantischen Dichtern längst ausgestorben ist. Der Dorul ist ein süßer Weltschmerz, der sich regelmäßig dann einzustellen pflegt, wenn die Rumänen am glücklichsten sind.

Volkstum und Brauchtum sind unter den Rumänen sehr verbreitet. Es gibt schöne, bunte. oft reich bestickte Trachten. Selbst viele winzige Orte haben volkskundliche Museen, in denen die Tradition gepflegt wird. Alle christlichen Feiertage werden temperamentvoll gefeiert und jede Dorfhochzeit ist ein großes Schauspiel. Überall gibt es Volksmusik- und Theater-Gruppen.

Die Souvenirs, die man in Rumänien kaufen und nach Hause bringen kann, folgen dieser Tradition. Seit urdenklichen Zeiten wird hier Kunsthandwerkliches hergestellt: Buntbestickte Blusen und Hemden, Teppiche und Wandbehänge, auch viel Holzgeschnitztes. Ferner schwarze und bunte Keramik, Flechtwaren aus Stroh, Schilf und Weiden, gewobene Decken und Teppiche. Kostbar sind die Hinterglas-Malereien, die nach wie vor angefertigt werden, meist mit religiösen Motiven.

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