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Reisen in Rumänien·DIE MOLDAUKLÖSTER II

Der Reiz liegt im Vergleich

Ein Hauptort im Moldaugebiet ist Suceava, ganz oben im Nordosten - an der Straße, die von Bukarest in die Ukraine führt.

Wer rund sechzig Kilometer südlich von diesem Suceava nach Westen abbiegt, in Richtung auf den Bicaz-Stausee, hat gleich eine ganze Handvoll dieser Klöster beisammen. Unter ihnen ist das schönste das von Neamt.

Seine Kirche St. Gheorghe hat einiges mitgemacht; sie wurde bei Erdbeben beschädigt, brannte mehrfach ab, wurde von den Tataren zerstört, aufgebaut, wieder abgetragen - aber ein halbes Jahrtausend lang bildete sie ein Zentrum der orthodoxen rumänischen Christen. Sie ist eines der Prachtwerke im Moldaugebiet, eher gotisch als byzantinisch und bunt leuchtend in der Pracht ihrer Fresken. Eine große Bibliothek gibt es hier und ein interessantes Museum, das herzeigt, was die Mönche im Holzschnitzen und Goldschmieden, im Malen und Drucken leisteten.

Von Suceava ein paar Kilometer nördlich: Dragomirna, eine mächtige, befestigte Anlage, eine Klosterburg, weniger schön als gewaltig in dem fast barbarischen Durcheinander ihrer Stilrichtungen. Die Klöster von Arbore, Sucevita, Moldovita, Humor und Voronet liegen westlich von Suceava. In einer kleinen Rundreise, die etwa 150 Kilometer lang ist, kann man sie in dieser Reihenfolge besuchen. Arbore ist nur noch ein kleines turmloses Kirchlein, bei dem lediglich die Fresken sehr sehenswert sind. Ganz anders das schon genannte Sucevita. Es ist eine große Klosterburg, reich und prächtig. Moldovita ist eine zwar ebenfalls stark befestigte, aber nur kleine Anlage in einem tiefen Tal.

Vom Kloster Humor ist nicht viel übriggeblieben, außer zwei Türmen und einem kleinen Kirchlein. Das aber gehört zu den berühmtesten des alten Fürstentums Moldau - natürlich seiner Fresken wegen. Und schließlich ist da Voronet, bei dem - ähnlich wie bei Humor - vom Kloster nichts übrigblieb als die Kirche mit ihren Malereien.

Der Reiz liegt im Vergleich. Bei der einen Anlage sind die Malereien würdig und steif, bei der anderen mitreißend lebendig. In Sucevita haben die Maler ein ganz bezeichnendes Grün bevorzugt, in Voronet ein typisches Blau (das seine Leuchtkraft geriebenem Lapislazuli verdankt). Fast alle diese Fresken entstanden in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Man vermutet, dass die Künstler allesamt der gleichen Malschule angehörten, die in Suceava zu Hause war.

> Mit weltberühmten Fresken
> Der Reiz liegt im Vergleich

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