Reisen in Rumänien·FISCHEN UND JAGEN

Wer mag mehr als einen
Bock schießen?

Dass sich die rumänischen Karpaten noch halbwegs im, Urzustand befinden, kann man leicht daraus entnehmen, dass sich hier nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht sagen, sondern auch Wölfe, Luchse und - tatsächlich! - Bären.

Es gibt perfekte touristische Jagdprogramme.

Fast alles darf man schießen. Allerdings kostet das gehörig Geld. Dafür sorgt die "Asociatia Generale a Vinatorilor si Pescarilor Sportivi din Romania", der Jagd- und Fischereiverband, der in Bukarest zu Hause ist. Dort hat man auch die Abschusszeiten festgelegt:

Auf Wölfe, Füchse, Luchse, Wildkatzen, Dachse und einiges mehr darf man das ganze Jahr über schießen. Wölfe, Füchse und Dachse kosten auch nichts, wenn sie während einer Jagd, die eigentlich anderem Viehzeug gilt, nebenher erlegt werden. Sonst kosten sie Abschussgebühr.

Eine große Reihe von Vögeln - Fasanen, Wildenten, Rebhühner, Schnepfen, Wachteln - hält sich ebenfalls bereit, erlegt zu werden. Auch Angler meinen, dass Rumänien ein Paradies sei. Es gibt viele Flüsse (in denen man vor allem Forellen findet) und zahlreiche Bergseen (darunter der Bicaz-Stausee), die bei Anglern eine Menge gelten. Die häufigsten Fische, die man an Land zieht, sind Forellen, Äschen, Karpfen, Huchen, Weißfische und Störe.

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