Reisen in Rumänien·FISCHEN UND
JAGEN
Wer mag mehr als einen
Bock schießen?
Dass sich die rumänischen Karpaten noch
halbwegs im, Urzustand befinden, kann man leicht daraus entnehmen, dass
sich hier nicht nur Fuchs
und Hase gute Nacht sagen, sondern auch Wölfe,
Luchse und - tatsächlich! - Bären.
Es gibt perfekte touristische Jagdprogramme.
Fast alles darf man schießen. Allerdings kostet das gehörig
Geld. Dafür sorgt die "Asociatia Generale a Vinatorilor si Pescarilor
Sportivi din Romania", der Jagd- und Fischereiverband, der in Bukarest
zu Hause ist. Dort hat man auch die Abschusszeiten festgelegt:
- Bären - März bis Mitte Januar
- Karpatenhirsche - September bis November
- Rehböcke - Mai bis Oktober
- Gemsen - September bis November
- Schwarzwild - Oktober bis Februar
- Hasen - November bis Januar
Auf Wölfe,
Füchse,
Luchse,
Wildkatzen, Dachse und einiges mehr darf man das ganze Jahr über
schießen. Wölfe, Füchse und Dachse kosten auch nichts,
wenn sie während einer Jagd, die eigentlich anderem Viehzeug gilt,
nebenher erlegt werden. Sonst kosten sie Abschussgebühr.
Eine große Reihe von Vögeln
- Fasanen, Wildenten, Rebhühner, Schnepfen, Wachteln - hält
sich ebenfalls bereit, erlegt zu werden. Auch Angler meinen, dass Rumänien
ein Paradies sei. Es gibt viele Flüsse (in denen man vor allem Forellen
findet) und zahlreiche Bergseen (darunter der Bicaz-Stausee), die bei
Anglern eine Menge gelten. Die häufigsten Fische, die man an Land
zieht, sind Forellen, Äschen, Karpfen, Huchen, Weißfische und
Störe.
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