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Reisen in Rumänien·DIE HISTORIE

Eine turbulente Geschichte

Die Ureinwohner, die zumindest seit der Steinzeit in den Karpaten hausten, machten Bekanntschaft mit römischen Truppen. Ab dem 5. Jahrhundert gehörten die Rumänen zu Ostrom und übernahmen die orientalisch-byzantinische Kultur.

Dann verschwanden die Römer wieder. Die Goten kamen und machten während der Völkerwanderung Station, bis sie von den Hunnen hinausgeworfen wurden. Dann gingen die Hunnen auf und davon; Ostgermanen machten sich breit. Das waren die Langobarden und Awaren, dann die Protobulgaren, die Magyaren, die Petscheneggen, die Kumanen - und was sonst noch alles an schwer aussprechbaren Völkerschaften im Lexikon steht.

Im 12. Jahrhundert erschienen die Sachsen. Es waren zwar eigentlich gar keine, sondern Leute aus allen Teilen Deutschlands, aber man nannte sie so. Ein Ungarnkönig holte sie, damit sie zwischen den Karpaten siedelten. Daraus wurde das Gebiet Siebenbürgen; Ungarn nahm es an sich.

Die Gebiete der Moldau im Nordosten und der Walachei im Süden entwickelten sich indessen zu unabhängigen Fürstentümern.

Nun traten, als ob es vorher noch nicht genug Unfrieden gegeben hätte, die Türken auf. Sie besetzten große Teile des Landes und wären noch heute dort, wenn Prinz Eugen ihnen nicht vor Wien eins auf die Nase gegeben hätte. Das dämpfte ihren Eroberungsdrang gewaltig und so ließ auch ihr Einfluß in Rumänien allmählich nach. 1848 versuchten sie einen letzten - vergeblichen - Angriff auf Bukarest, und da entschIossen sich die Fürsten der Moldau und der Walachei zu einem Schritt, der schon lange sinnvoll gewesen wäre: Sie taten sich zusammen und gründeten 1859 Rumänien. Daraus wurde 1881 ein Königreich. Ohne Siebenbürgen; das gehörte auch im Ersten Weltkrieg noch zu Österreich-Ungarn und wurde erst 1920 Rumänien zugesprochen.

1940 nahm Russland Einfluss, 1947 wurde Rumänien zur Volksrepublik - aber dann, 1955, Mitglied der UNO. 1958 zogen die letzten Russen ab.

Ein kleiner Rückblick ist nötig: Durch verwickelte verwandtschaftliche Beziehungen war 1866 ein Herr KarI von Hohenzollern-Sigmaringen auf den rumänischen Fürstenthron gestiegen - als Carol I. Die Rumänen schätzen ihn noch heute. Denn er schaffte es, seinem Land im Jahr 1878 offiziell die Unabhängigkeit und europäische Anerkennung zu sichern. Ihm ist es zu verdanken, dass die führenden Köpfe in Rumänien seit jener Zeit westeuropäisch denken. Slawisch - wie andere Osteuropäer - fühlten sich die Rumänen ja nie. Stolz auf ihr Stück römische Geschichte, empfinden sie sich als lateinische Nation.

Auch ihre Sprache kommt vom Latein her, und wer in der Schule gut aufgepasst hat, kann sogar rumänische Zeitungen lesen. Nur im Gespräch nützen ihm Lateinkenntnisse nicht viel.

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