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Reisen in Italien·GARDASEE XVII

Einmal um den See, dreimal in die Berge

Von vier Rundfahrten ist hier die Rede, die man getrost weiterempfehlen kann.

Nummer eins: Die Tour rings um den Gardasee. Dazu brauchen Sie keine detaillierten Hinweise. Es handelt sich um 150 Kilometer konzentrierter Schönheit. Wo auch immer Sie starten - richten Sie es so ein, dass Sie vormittags das Ostufer, spätnachmittags das Westufer befahren! Dann liegt jeweils die gegenüberliegende Uferpartie im Sonnenlicht.

Täler und Seen

Rundfahrt Nummer zwei bringt Sie zu drei kleinen Seen, ins Ledro- und Giudicárie-Tal. Die Strecke ist 130 Kilometer lang. Wenn Sie in Riva starten, zweigt dort am Südwestrand der Stadt die Straße ins Ledro-Tal ab. Über Molina kommen Sie zum Ledro-See, in dem Sie baden und bootfahren können. Vor wenigen Jahrzehnten, als der Wasserspiegel gesenkt wurde, kamen dort die Reste eines 3000 Jahre alten Pfahlbau-Dorfes ans Licht.

Die Straße führt dann sehr schön weiter durch das Ampola-Tal nach Storo und dort ins Giudicárie-Tal sowie südwärts zum Idro-See. Der ist seiner Gestalt nach ein kleiner Bruder des Gardasees. An seiner Südspitze zweigen Sie links ab

Das Sträßchen führt noch eine kurze Strecke am Idro-See entlang und verläßt dann das Tal, um auf eine Hochfläche zu klettern. Höchster Ort ist Capovalle mit 937 Metern.

Am fjordartigen Lago di Valvestino entlang, einem künstlichen Stausee, erreichen Sie hoch über dem Gardasee das Dörfchen Navazzo. Von hier haben Sie einen großartigen Ausblick über den Gardasee - und von hier geht es dann in scharfen Serpentinen hinunter zur Uferstraße.

Wiesen und Wasserfälle

Auch die zweite Bergfahrt beginnt in Riva; sie ist nur 60 Kilometer lang. Sie fahren von Riva nordwärts, an den Wasserfällen von Varone vorbei in Richtung Tenno. In Serpentinen steigt die Straße an, führt am kleinen Tenno-See vorbei und durch ein einsames Tal. Links und rechts sind nur Berge und Wiesen.

Im Dörfchen Ponte Arche biegen Sie ostwärts ab. Bei Sarche kommen Sie auf die (leider stark befahrene) Straße von Trient, die Sie nach Riva zurückführt.

Serpentinen, Hütten und Kapellen

Die vierte Rundfahrt ist eine richtige Kletterei, die Sie auf nahezu 1300 Meter Höhe bringt. Die Strecke ist nur 75 Kilometer lang, aber nicht einfach zu fahren.

Nördlich von Rovereto, bei Calliano, biegen Sie nach Osten ab. In Serpentinen geht es hinauf über Folgária nach Carbonare. Hier können Sie eine kleine landschaftlich interessante Schleife über Nosellari und Chiesa anschließen. Hütten, Kapellen und Berge säumen den Weg.

Über Centa und Vigolo Vattaro fahren Sie nach Trient hinunter und von dort - wenn Sie wollen, auf der schnellen Autostrada - nach Rovereto zurück.

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