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Reisen in Kuba·Die Historie II

Castro machte sich
zum Premierminister

Fidel Castros Aufstand mißlang, Castro wurde gefangengenommen, aber drei Jahre später amnestiert.

Kuba - Sierra Maestra
In der Sierra Maestra

Er setzte sich nach Mexiko ab und begann im November 1956, zusammen mit seinem neuen Kampfgefährten, dem argentinischen Arzt Ernesto "Che" Guevara, einen neuen Feldzug gegen Batista. Jahrelang mußten sich die Guerilleros in den unwegsamen Wäldern der Sierra Maestra, dem höchsten Gebirge Kubas ganz im Süden der Insel, verstecken und von dort aus versuchen, die Bevölkerung zur Unterstützung zu aktivieren.

Am 1. Januar 1959 mußte Batista dann aber doch über die Dominikanische Republik nach Florida fliehen. Als Reiseproviant nahm er annähernd 100 Millionen US-Dollar mit.

Castro rief sich alsbald zum Premierminister Kubas aus und ernannte Che Guevara zum Präsidenten der Nationalbank. Seine Ein-Parteien-Regierung ordnete die Enteignung privaten Landbesitzes an und konfiszierte ausländisches Firmenvermögen. Nicht jedem Kubaner gefielen die neuen Verhältnisse, ebensowenig wie den US-Amerikanern. Nachdem sich ein wahrer Flüchtlingsstrom über Florida in die USA ergossen hatte, reagierte man dort mit einer Handelsblockade.

1961 landete eine von der amerikanischen CIA ausgebildete Brigade von Exilkubanern in der Schweinebucht (bei der Zapata-Halbinsel im Nordwesten Kubas), um einen Putsch gegen Castro anzuzetteln. Die Invasion wurde abgeschlagen.

1962 stationierte die damaligen Sowjetunion Raketen auf der Insel. Das hätte fast einen dritten Weltkrieg ausgelöst. Das Handelsembargo wurde verschärft. Die USA untersagten ihren Bürgern zudem, nach Kuba zu reisen. Das Verhältnis zwischen Havanna und Washington ist bis heute gestört, wenn auch seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion erste Anzeichen für eine flexiblere Haltung beider Seiten zu erkennen sind.

Jedenfalls hat der Rest der Welt wenig Interesse, sich um das US-Embargo zu kümmern. Und die Regierung der schönen Insel, die wirtschaftlich so schwer darniederliegt, hat die Hoffnung, dass auch der wiederbelebte Tourismus helfen könnte, ihre Probleme zu lösen.

> Die Sklavenwirtschaft war sehr einträglich
> Castro machte sich zum Premierminister

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