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Reisen in Kuba·Die Historie I

Die Sklavenwirtschaft war sehr einträglich

Christoph Columbus schwärmte von Kuba. Den von ihm als "sanft und schüchtern" beschriebenen indianischen Inselbewohnern spielten allerdings die bald darauf einfallenden spanischen Soldaten (aber auch die Missionare) übel mit.

Greueltaten, Massaker, Zwangsarbeit und importierte Seuchen rotteten die auf ursprünglich 200 000 geschätzte Ureinwohnerschaft bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts fast vollständig aus. Nur in ganz entlegenen Gegenden, wie bei Yateras im Osten, gibt es noch vereinzelte Dörfer mit Mischlingsfamilien, die indianische Gesichtsmerkmale haben. Ihre Vorfahren hatten es verstanden, sich vor den spanischen Konquistadoren zu verstecken.

Kuba - Zuckerrohr
Zuckerrohr

Für den expandierenden Zuckerrohr-Anbau im 18. Jahrhundert brauchte man jedoch dringend Arbeitskräfte. So begann die Einfuhr von schwarzen Sklaven aus Afrika, vorwiegend aus Nigeria. Diese Sklavenwirtschaft war für die Weißen sehr einträglich und wurde daher erst 1886 abgeschafft, als der Befreiungskrieg zwischen aufständischen Kubanern und den spanischen Kolonialisten schon in vollem Gang war.

Mit tatkräftiger Hilfe der USA gelang es den Freiheitskämpfern 1898, die spanische Kolonialmacht endgültig loszuwerden. 1902 entließen die Nordamerikaner Kuba in die Unabhängigkeit. Ganz selbstlos hatte sich Washington allerdings nicht für die Kubaner eingesetzt: ein "auf ewig geltender" Pachtvertrag aus dem Jahr 1903 erlaubt den Amerikanern auch heute noch die Nutzung eines 114 qkm großen Gebiets an der Bucht von Guantánamo (im äußersten Südosten der Insel) - als Marinebasis und Luftwaffen-Stützpunkt. Das ist ein ewiger Zankapfel zwischen den beiden nicht immer freundschaftlich verbundenen Nationen.

Von Anfang an hatten die Amerikaner, deren Industrie im erheblichen Umfang in Kuba investierte und damit die Wirtschaft kontrollierte, das Sagen im Lande. Mehrere von den USA unterstützten Präsidenten - einer korrupter als der andere - mußten das Land Hals über Kopf verlassen. Als grausamster Diktator entpuppte sich Mafiafreund Fulgencio Batista, der von 1940 bis 1944 regierte und sich 1952 ein zweites Mal an die Macht putschte. Ein junger Rechtsanwalt namens Fidel Castro versuchte 1953 mit Hilfe von 125 Gefolgsleuten einen Befreiungskrieg gegen Batista zu starten.

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> Castro machte sich zum Premierminister

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