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Reisen im Bergischen Land·Die Stauseen I

Das Bergische Land wurde zum Seenland

Die Naturarena Bergisches Land (wie sie heute offiziell heißt) ist der viertgrößte deutsche Naturpark: 1800 Quadratkilometer.

Bergisches Land - Aggertalsperre - Foto: Archiv Aggerverband
Die Aggertal-Sperre im Osten der Naturarena Bergisches Land

Wälder bedecken zu mehr als einem Drittel den Boden des Naturparks. Vor allem aber finden Sie künstliche Seen: ein Dutzend Wasserspeicher. Das hat Tradition, denn schon im vor- vorigen Jahrhundert wurde hier, bei Remscheid, der allererste deutsche Stausee angelegt - die Eschbach-Talsperre.

An Wäldern ist in dieser Naturarena also kein Mangel. Aber die Zahl der Flusstäler ist geradezu ein Rekord. Viele bekannte Flüsse sind hier zu finden: Sieg und Agger, Dhünn und Sülz. Auch die Wupper. (Die hieß einst "Wipper", was man noch an "Wipperfürth" erkennt. In ihrem Oberlauf heißt sie nach wie vor so; das "U" hat man ihr erst später aufgedrängt.)

Auch sonst hat das Bergische Land keinen Mangel an Wasser. Man hat es zu einem wahren Seenland umgestaltet, denn es sind insgesamt 14 Talsperren, die im Gebiet des Naturparks Bergisches Land und seines kleinen Nachbarn, dem Ebbegebirge, angelegt wurden. Sie folgen der natürlichen Gestalt der Täler und haben deshalb oft recht bizarre Formen. Die besten Beispiele dafür sind wohl die Dhünn-Talsperre südlich von Remscheid und die Bigge-Talsperre, die schon zum Ebbe-Gebirge im Osten des Gebiets gehört.

Damit man auch in der Ferne etwas zu sehen bekommt, stehen zwölf Aussichtstürme in der Naturarena. Die sind teils aus Holz, teils aus Eisen gebaut und zeigen das Land in seiner natürlichen Pracht, aber auch die Zutaten, die der Mensch zu verantworten hat: die künstlichen Seen.

Die Hälfte der Stauseen wurden angelegt, um Trinkwasser zu speichern. Andere, um die Energie des Wassers für gewerbliche Betriebe zu nutzen. Sie mussten, als Handwerksbetriebe im Bergischen Land ihre große Zeit hatten, Hammerwerke und Schleifwerkstätten antreiben. Heute sind diese Seen für den Wassersport geöffnet (nicht aber jene, die nach wie vor als Trinkwasser-Reservoirs genutzt werden). Segler und Surfer, Kahnfahrer und Ruderer, Paddler und Angler haben hier ihren Spaß.

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