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Reisen in den USA·DIE INDIANER I

Der Untergang eines Volkes

von Axel Rothe

Wer Karl May oder auch Coopers "Lederstrumpf" gelesen hat, kennt das Schicksal der Ureinwohner Nordamerikas.

Karl May hat fabuliert, Cooper (70 Jahre vor ihm) hat der antifranzösischen Propaganda zuliebe übel geschwindelt. Im Wesentlichen aber hatten beide recht: Die Indianer wurden von den britischen und französischen Siedlern fast ausgerottet. Ohne jeden Grund.

Vor 40 000 Jahren waren ihre Vorfahren über Alaska aus Asien herübergekommen. Vor zehntausend Jahren begannen sie, bewundernswürdige Kulturen aufzubauen - stolz, frei und verhältnismäßig friedlich. Drei Jahrhunderte Kontakt mit Amerikas Einwanderern genügten, um diese Kultur zu zerstören. Um 1850 war sie unwiderruflich dahin. Drei Viertel der Indianer auch.

Reiten lernten sie von den Weisen

Hundert Jahre vorher, im englisch-französischen Krieg, waren die Indianer noch stolz und kriegerisch: Huronen auf der französischen, Irokesen und Delawaren auf englischer Seite. (Was Sie alles im "Lederstrumpf" nachlesen können. Auch, dass schon damals einer der Stämme völlig aufgerieben wurde: die inzwischen sprichwörtlichen letzten Mohikaner.) In dieser Zeit lernten die Indianer manches von den Weißen. Das Reiten. Das Morden. Und auch das Skalpieren. Vorher kannten sie dies alles noch nicht.

In den ersten vier Jahrhunderten der Besiedelung Amerikas wurden die Indianer bekämpft und bekriegt. Immerhin mit Waffen.

Im fünften wurden sie auf die legalste Weise dezimiert; durch Gesetze. 1830 wurde der "Indian Removal Act" erlassen. Indianer durften - notfalls mit militärischer Gewalt - enteignet werden.

In den fünfziger Jahren des vorvergangenen Jahrhunderts kamen neue Bestimmungen heraus. Indianer, die an den Straßen nach Westen ansässig waren, durften von Rechts wegen vertrieben werden. Sie konnten ja eine Gefahr für die Reisenden sein.

>> Der Untergang eines Volkes
>> Die meisten waren gar keine Rothäute

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