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Reisen auf Trinidad und Tobago·Port of Spain II

Die sieben Wunder
unserer Welt

Trinidad hat seine ganz eigenen "sieben Wunder unserer Welt". So, "the Magnificent Seven", nennt man sieben eindrucksvolle Beispiele für die Kolonialarchitektur der Insel. Man sieht sie in und an der "Savannah", dem Stadtpark von Port of Spain.

Stollmeyer's Castle. - Die Familie Stollmeyer baute ihr Schloss von 1902 bis 1904. Es wurde zum Teil dem schottischen Balmoral-Schloss, zum Teil einer rheinischen Burg nachempfunden und sieht daher sehr märchenhaft-romantisch aus. Inzwischen wurde es von der Regierung gekauft. Nun wird es restauriert.

White Hall. - Mit dem Bau wurde 1904 im maurisch-venezianischen Stil begonnen, 1907 war er fertig. Er besteht aus Korallen von der Insel Barbados und sieht tatsächlich der echten White Hall ähnlich. Im zweiten Weltkrieg war es die Zentrale der amerikanischen Truppen, die auf Trinidad stationiert waren. Anschließend beherbergte es allerlei kulturelle Einrichtungen, auch den Rundfunk. Dann wurde es seinem Namen gerecht und ist nun das Büro des Premierministers - auch wenn es zwischendrin mal gründlich restauriert werden musste.

Haus des Erzbischofs. - Es sollte von Anfang an der Sitz des Erzbischofs sein und blieb das auch bis heute. Ein irischer Architekt baute es, Marmor und roter Granit wurden von Irland herübergeschafft. 1968 musste der Bau renoviert werden - eine sehr teure Angelegenheit für Trinidads katholische Gemeinde.

Ambard-Haus. - Es ist der einzige Bau der "Magnificent Seven", der noch in Privathand ist. 1904 entstand er sehr aufwendig in barockem französischem Stil mit italienischem Marmor, französischen Kacheln und britischem Eisen-Zierwerk. Er hat oft die Besitzer gewechselt. Der letzte benannte ihn neu: "Roomor".

Prada-Haus. - Dr. Prada, ein genialer Wissenschaftler, war der erste Bürgermeister von Port of Spain. Er ließ das Haus mit einer geradezu raffinierten Architektur für seine Frau bauen, die es dann liebevoll "Mille Fleur" nannte und dort zahllose vergnügte Partys veranstaltete. Das ist eine Tradition, die sich bis heute erhalten hat, obwohl "Mille Fleur" längst vom Staat gekauft wurde. Jetzt will man es aber renovieren und Büros dort unterbringen.

Hayes Court. - Das ist - in gemischtem englisch-französischem Stil - seit 1910 der Sitz der anglikanischen Bischöfe. Mister Hayes, nach dem das Haus heißt, sollte als erster Bischof dort wohnen. Dummerweise starb er vorher.

Queen's Royal College. - Die Schule entstand von 1902 bis 1904 im Renaissance-Stil. Später bekam sie eine große Glocke, für die ein Türmchen gebaut werden musste, sodass es dort jetzt halbwegs wie bei Big Ben aussieht. Die Glocke schlägt nach wie vor und das College funktioniert auch noch. Viele prominente Leute der Insel waren dort - auch Trinidads erster Premierminister. Sogar ein Nobelpreisträger (dem man das damals allerdings noch nicht zutraute).

> Übersichtlich und gut zu erkunden
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