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Reisen in Lappland·Norwegische Städte I

In Norwegens Norden

Hier zeigen wir Ihnen einige Städte, die in Norwegisch-Lappland liegen und einen Besuch lohnen.

Tromsö (61.000 Ew.) - Die Stadt liegt auf der Insel Tromsöya im Bals-Fjord. Sie wurde schon 1250 von König Hakon Hakonsson gegründet. Es ist die größte und lebendigste Stadt im hohen Norden. Bars und Bistros haben hier bis tief in die Nacht geöffnet und zeigen viel Betrieb. Zahlreiche Eismeerforscher wie Fridtjof Nansen oder Roald Amundsen gingen hier ein und aus. Heute ist Tromsö das maßgebende Wirtschaftszentrum in ganz Nordskandinavien.

Tromsö ist mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Auf dem Festland liegt der Stadtteil Tromsdalen. Er beherbergt die Eismeer-Kathedrale von 1965 - ein hochmodernes Bauwerk, dessen Bauplan man den dort üblichen Trockenfisch-Gestellen abgeguckt hat (www. destinasdjontromso.no).

Narvik (19.000 Ew.) - Es war ein unwichtiges Fischerdorf, bis wichtig wurde, dass es an einem eisfreien Fjord liegt. Denn es ging darum, Erz aus den schwedischen Gruben Kiruna und Gällivare zu verschiffen. Man baute von dort eine Erzbahn nach Narvik, die 1902 eröffnet wurde. Nun ging es mit Narvik aufwärts. Noch heute lebt Narvik vor allem von der Erzverschiffung - und es lebt gut, wie man der Stadt ansieht. Narviks heutige Erzverladungs-Anlage ist die weltweit größte und modernste.

Eine kilometerlange Seilbahn führt auf den 650 m hohen Fangersfjell. Dort gibt es ein Restaurant, und von da oben sieht man Narvik und auch die mächtige Erz-Anlage am allerbesten (www. narvikinfo.no).

Alta (13.500 Ew.) - Das ist eine Küstenstadt und die größte Stadt der Finnmark - vor allem, weil sie aus etlichen kleinen Ortschaften zusammengesetzt ist, die sich weit übers Land verteilen. Alta bietet sich an für Ausflüge in die Tundra-Steppe der Finnmark, auch nach Kautokeino oder Karasjok, nach Hammerfest und zum Nordkap. Bis dorthin sind es nur etwas über 200 km. Auch eine Bootsfahrt im Alta-Canyon ist sehr hübsch. Dem allem kommt entgegen, dass Alta über eine gut funktionierende touristische Infrastruktur verfügt; die hat ihm sogar den Spitznamen "Finnmarks Italia" eingetragen (www. destinasjoalta.no).

Bei Alta, in Richtung Tromsö, sieht man die berühmten Felsbilder von Hjemmeluft: 3000 Figuren, die meist Tiere darstellen und vor 3000 bis 6000 Jahren in den Fels gehauen wurden. Es gibt einen Besucherpfad und sachkundige Führer. Die Felsbilder sind ein Welterbe der UNESCO.

Gleich daneben steht das Alta-Museum, das sich mit der Kulturgeschichte der Finnmark beschäftigt. Die Felsbilder sind gewissermaßen die Freiluft-Abteilung des Museums (www.alta.museum.no).

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