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Berchtesgadener Land·ÜBERBLICK

Eine Symphonie überraschender Farben

Das Berchtesgadener Land ist Deutschlands südöstlichster Winkel zeischen den Flüssen Saalach im Westen und Salzach im Osten. Hier dominiert das Herbe. Die Berge sind gewaltig, die Seen still, die Landschaften einsam.

Blick vom Jenner auf den Königssee
Blick vom Jenner auf den Königssee
Foto: Kurdirektion des Berchtesgadener Landes
Agentur Schindler

Auch hier wird, vielleicht noch intensiver als in anderen Teilen Oberbayerns, das Brauchtum gepflegt. Feste und Feierlichkeiten werden ernst genommen, obwohl man sich dabei heiter gehenlässt. Die Stubnmusi ist hier noch populär: ländliche Hausmusik der besten Art. Und das Trachtengewand gehört oftmals noch zum Alltag.

Ob es nun von der Gelassenheit der bäuerlichen Familien oder der Abgeschiedenheit der Bergregionen herrührt - man hat hier, auf den Höfen, von Generation zu Generation Kunsthandwerkliches vererbt. Da werden Spanschachteln und hölzerne Filigrandosen hergestellt, Puppen und Flöten, Schmuckstöcke und fein gearbeitete Hochzeitskutschen.

Vor Zeiten waren die buntbemalten Berchtesgadener Spanschachteln übrigens weit mehr als hübsche Mitbringsel. Da waren sie wichtige Bestandteile des mitteleuropäischen Handels und Wandels. Sie dienten als noble Verpackung für Gewürze und teure Süssigkeiten, für wertvolle Knöpfe, für Schmuck und sogar für Hüte.

Viele Häuser im Berchtesgadener Land sind wunderhübsch und mit großem Kunstverstand geschmückt. Auch die Lüftl-Malerei, also das Bemalen der Hauswände mit allerlei religiös-bäuerlichen Themen, ist weit verbreitet.

Im Sommer ist das Berchtesgadener Land ein Symphoniestück überraschender Farben: warm und zärtlich im Tal, dahinter kühl und klar die Luft über den hohen Bergen der Salzburger Alpen. Das Licht ist erstaunlich: zauberhaft weich, ohne die Transparenz zu verschleiern. Seit der Romantik waren im Berchtesgadener Land zahllose Maler mit dem Versuch beschäftigt, das, was sie sahen, auf der Leinwand festzuhalten. Nicht vielen ist es gelungen.

Deutschlands südöstliche Ecke ist natürlich ein Wanderland. Von bequemen Spazierwegen bis zur extremen Klettertour bieten die Natur (und pflegende Heimatvereine) alles an. Ausserdem ist dies hier ein Gebiet für Menschen, die noch nicht verlernt haben, Tiere und Pflanzen zu beobachten. Dem Berchtesgadener Land hat man seit 1978 sogar einen offiziellen Ehrennamen gegeben: "Alpenpark Berchtesgaden". Sein Herzstück ist ein Naturschutzgebiet mit seinem Pflanzenschonbezirk rund um den Königssee. Das wurde bereits 1921 festgelegt.

Schon früh war man sich klar, dass man die Schönheit dieser Landschaft - notfalls auch unter wirtschaftlichen Opfern - erhalten will.

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