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Reisen in Sambia·Die Historie

Aus "Rhodesien" wurde "Sambia"

In der frühzeitlichen afrikanischen Geschichte spielt Sambia eine wichtige Rolle. Denn man weiß: Hier lebten schon vor 50 000 Jahren Menschen.

Viele vorgeschichtliche Generationen haben hier faszinierende Stein- und Höhlenmalereien hinterlassen, auch Steingravuren. Und gut erdachte Arbeitsgeräte, die man fand. Erst im 14. und 15. Jahrhundert kamen Bantu-Stämme aus Norden und Westen, auch Tongas und Sothos; sie ließen sich in Sambia nieder. Später drangen Araber von Osten ein und bauten einen schwunghaften Sklavenhandel auf.

Einer der ersten Europäer, die dieses Land betraten (vermutlich der allererste), war 1851 der berühmte englische Afrikaforscher Dr. Livingstone. Der entdeckte 1855 die Viktoria-Fälle. 40 Jahre später nahm die British South Africa Company das Land als "Britisches Protektorat Nordrhodesien" in Besitz, aus einem schlichten Grund: weil man hier Kupfer gefunden hatte. Das wollte die Company kräftig ausbeuten. 1924 wurde Sambia dann zur britischen Kronkolonie erklärt.

Wenig später dachten aber die Afrikaner daran, sich selbständig zu machen. 1948 gründeten sie den "Northern Rhodesian Congress". Dieser Zusammenschluss und seine Nachfolger sollten aus Nordrhodesien ein unabhängiges Land machen. 1962 wurde dort auch die erste afrikanische Regierung gebildet. Und 1964 erhielt das Land die innere Autonomie.

Bis dahin hieß das Land aber immer noch "Rhodesien". Doch 1964 wurde die Republik Sambia ausgerufen. Die ersten freien Wahlen fanden 1991 statt; Sambia ist heute eine Republik.

Aber leider keine sehr wohlhabende. Glücklicherweise wurde um das Jahr 1900 in Sambia ja das Kupfer entdeckt, mit dem das Land für die Engländer überhaupt erst attraktiv wurde. 1902 begann der Bergbau. Und immer noch hängen Sambias Finanzen vom Kupferexport ab; er bringt neun Zehntel des Staatsgeldes herein. Immerhin ist Sambia heute der sechstgrößte Kupferproduzent der Welt. Man fördert zwar auch Zink- und Bleierze sowie Kohle, Silber und Gold. Und bei der Verhüttung von Kupfererz fällt Kobalt an - aber das alles spielt wirtschaftlich kaum eine Rolle.

Auch die Landwirtschaft bringt nicht viel ein. Das kommt zum Teil daher, dass nur sieben Prozent der Landesfläche bearbeitet werden. Es gibt einige moderne Großbetriebe, überwiegend aber kleine Höfe, die Mais und Manjok, Hirse und Reis, Süßkartoffeln, Erdnüsse und Bohnen anbauen.

Der Tourismus spielt wirtschaftlich noch keine große Rolle; Sambia liegt außerhalb der beliebten Reiseziele. Immerhin gelten die Victoriafälle als lohnendes Ziel, auch für Touristen, die nur einen Stippbesuch aus einem der angrenzenden Länder machen.

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