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Reisen in Bhutan·Das Land II

Die Herrin der Götterberge

In vielen menschenleeren Gebieten Bhutans, die für Wanderer landschaftlich großartige Möglichkeiten bieten, kommen Alleinreisende nur unter Schwierigkeiten zurecht.

Die geringste Panne, ein kleiner Unfall, das Verpassen des richtigen Weges - das kann tödliche Folgen haben. Es gibt da niemanden, der einem hilft. Deshalb muss jeder Reisende, der dem Himalaya näher kommen möchte, über einen Spezial-Veranstalter eine von kundigen Führern begleitete Trekking-Tour buchen. Die Kosten werden durch das Erlebnis der Hochgebirgslandschaft völlig wettgemacht.

Heilige Berge werden dabei allerdings nicht erklommen, schon gar nicht die hochverehrte Chomo-Lhari, die "Herrin der Götterberge", deren schneeweiße Gipfelpyramide (7320 m) an der westlichen Grenze zu Tibet aufragt. Aber auch das Wandern durch Flusstäler und Rhododendronwälder, über Almen und Gebirgspässe am Fuß der majestätischen Riesen macht großen Spaß.

Ein wenig Österreich oder die Schweiz

Im feuchtwarmen Dschungel des Südens ist das alles etwas einfacher. Da beginnen zwar die bis zu 4000 Meter ansteigenden Bergketten, die das ganze Land von der indischen Duars-Ebene bis zum Hohen Himalaya an der Nordgrenze durchziehen. Aber asphaltierte Straßen winden sich durch die fruchtbare Mittelgebirgslandschaft, auch entlang dem Ufer des smaragdgrünen Flusses Paro.

Die Landschaft erinnert dort ein wenig an das gebirgige Österreich oder die Schweiz: In den von Reisterrassen und Bergwäldern gesäumten, von breiten Gebirgsbächen und Flüssen durchrauschten Tälern wird vieles angebaut, was auch in Europa gedeiht. Weiter nördlich, bis in Höhen über 4000 Meter, beginnt dann die Region der Kiefern- und Korkeichenwälder, der prächtigen Rhododendren und der Almen, die sich bis zur Schneegrenze hinaufziehen.

Über die 4000 m hohe Kette der Black Mountains führt eine gewundene Passstraße von der West- in die Osthälfte Bhutans. In acht bis zehn Stunden hat man die 210 Kilometer lange Fahrt von Thimphu nach Tongsa hinter sich gebracht. Im Osten ist es dann allerdings problematischer, eine Unterkunft zu finden.

Bis heute hat sich das Straßennetz in dem gebirgigen Land auf rund 2000 km erweitert. Es ist zu zwei Dritteln asphaltiert.

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