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Reisen in Bhutan·Die Klöster

Klosterfeste mit Pantomimen

Der aus Tibet stammende lamaistische Buddhismus bestimmt nach wie vor Verhalten, Kultur und Alltagsleben der Bhutaner.

Die Oberlamas waren es auch, die Touristensperren an den geheiligten Orten durchgesetzt haben. Nicht nur, dass Fremden das Betreten der Dzongs (der festungsähnlichen Klöster) und der Tempel verwehrt wurde. Auch die als Götter-Throne verehrten Himalaya-Berge im Norden durften zeitweilig nicht mehr bestiegen werden.

Schon äußerlich machen die Dzongs, diese oft riesigen und scheinbar unübersichtlich angelegten Klosterburgen, von denen über zwei Dutzend über das Königreich verstreut sind, großen Eindruck. Die ältesten wurden nach der Jahrtausendwende gebaut, meist in strategisch günstiger Lage, auf Bergspornen oder an Straßenkreuzungen. Im 17. Jahr­hundert zogen buddhistische Mönchsgemeinschaften ein. Damals wie heute gingen von diesen Zentren weltlicher und geistlicher Macht die stärksten kulturellen Impulse aus.

Auch die Architektur der Klosterfestungen machte Schule: Unten fensterlose Mauern aus bemaltem Lehm, oben feinverzierte Holzkonstruktionen. Viele Klöster und Tempel sind mit kostbaren Bildwerken und Wandmalereien ausgestattet.

Maskentänze, Mysterienspiele und Pantomimen

Ein Klosterfest ist oft der Höhepunkt einer Reise nach Bhutan. Man erlebt rituelle Maskentänze, Mysterienspiele und Pantomimen. Zu jedem dieser Feste, die oft tagelang laufen, gehören auch allerlei Volksbelustigungen, Wettbewerbe im Nationalsport Bogenschießen und ein buntes Marktgetriebe. Bei diesen religiösen Festen darf man meist auch einen Teil der jeweiligen Klosterburg betreten.

Punakha - Die ehedem königliche Winterhaupt­stadt (mit 2300 Einwohnern) im Nordwesten des Landes besteht vor allem aus der Klosterburg Punakha-Dzong im geschützten Tal, am Zusammenfluss von Pho-Chu und Mo-Chu (Vaterfluss und Mutterfluss). Heute ist der schöne Baukomplex das Winterquartier des obersten Lama und seiner 300 Mönche.

Wangdiphodrang - Das ist, gleich südlich von Punaka, ein sehr alter Dzong, 1639 erbaut, hoch über dem Flüssedreieck Mo-, Tang- und Sankosh-Chu.

Jakar - Dies, östlich von Tongsa im Norden des Landes, ist (mit 800 Einwohnern) der Hauptort der Provinz Bumthang ("Schönes Feld"). In deren bezaubernden Hochtälern (zwischen 2700 und 4000 m) gibt es besonders viele kunsthistorisch wertvolle Dzongs und Tempel. Sie sind meist älter als die im Westen des Landes.

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