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Reisen in Bhutan·Der Überblick

Im Land des Donnerdrachens

Bis vor wenigen Jahrzehnten war das kleine Land Bhutan fast ganz von der Außenwelt abgeschlossen. Deshalb weiß man noch heute nur wenig von diesem uralten Königreich im Osten des Himalaya, zwischen China, Tibet und Indien. Doch nun haben sich die Verhältnisse in kurzer Zeit erstaunlich gewandelt - zu einer faszinierenden Art von moderner Weltoffenheit. Das hat Bhutans junger König bewirkt.

Nur nach mehrtägigen, äußerst beschwerlichen Maultier-Ritten konnten früher die wenigen Besucher von Indien aus Bhutans Hauptstadt Thimphu erreichen. Erst nach der Krönung des damals 18jährigen Königs Jigme Singhi Wangchuk im Jahre 1974 wurde Druk-Yul (das "Land des Drachens" oder - genauer übersetzt - "des Donnerdrachens") zögernd für Reisende geöffnet.

Doch noch 1950 mussten die wenigen genehmigten Besucher einen vieltägigen, strapaziösen Maultierritt nach Thimphu auf sich nehmen. Fahrzeugen und geeignete Fahrwege fehlten. Erst nach und nach entstanden befestigte Straßen. Nun wurde auch eine eigene Fluggesellschaft, die Druk Air, gegründet.

Keine Touristen

Aber noch im August 1987 gab die Regierung, aufgeschreckt durch die Verhältnisse, wie sie im von Rucksack- und Trekkingtouristen überschwemmten Nepal herrschten, eine geradezu mittelalterliche Verlautbarung bekannt: "Seiner Majestät dem König gefiel es, anzuordnen, dass Klöster, Tempel, heilige Berge und Gegenstände religiöser Verehrung nicht kommerzionalisiert werden dürfen". Sprich: Fremde Gäste, Touristen, hatten dort nichts zu suchen.

Vorläufig also blieb der Tourismus begrenzt. Nur selten werden Visa für Einzel­rei­sende erteilt. Auch bei Reisegruppen durfte die jährliche Gesamtzahl der Besucher 5000 nicht überschreiten. Diese Zahl "maximal 5000 Gäste" geistert nach wie vor durch Veröffentlichungen über Bhutan. Aber so streng gilt sie längst nicht mehr. 2008 reisten bereits an die 25.000 Touristen ins Land.

Seit 2006 ist Jigme Khesar Namgyel Wangchuk der König in Bhutan. Kaum auf dem Thron, schaffte er die absolute Monarchie ab, führte die Demokratie ein und öffnete sein Land für fremde Gäste. (Mehr darüber lesen Sie bei "Historie").

Dass es aber nach wie vor Einschränkungen bei der Einreise und strenge Regeln für Reisen in Bhutan gibt, liegt an der Situation in einem Land, das auf Tourismus noch gar nicht gut eingerichtet ist. Man hat viel zu wenig Quartiermöglichkeiten. Und weite Gebiete, wie sie besonders für die wunderschönen Bergwanderungen interessant sind, haben überhaupt keine Bewohner. Da muss jede Wandergruppe allein durchkommen.

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