Roland.h.bueb, Insel-reichenau-damm, CC BY 3.0
In Mittelzell war die Zentrale des Klosters. Dort steht das Münster St. Maria und Markus. Es entstand im 13. Jahrhundert. Sein großartiges Dachwerk aus Eichenholz stammt noch original aus jener Bauzeit. Wie der umgestülpte Bauch eines Schiffes überspannt es den großen Innenraum. Die Schatzkammer des Münsters beherbergt künstlerische Kostbarkeiten. Besonders schön sind ein Marmorkrug aus der Zeit Christi, eine Elfenbeinschnitzerei aus dem 5. Jahrhundert, eine Reliquienkästchen aus dem 11. Jahrhundert, das Oberzeller Kreuz (eine romanische Arbeit) und acht Glasgemälde aus dem 16. Jahrhundert; sie gehörten zum Mittelfenster des Chors. Von den zahllosen Buchmalereien, die im Mittelalter hier entstanden, blieben nur wenige in Reichenau; fast alle kamen in andere Hände. Ein Evangeliar und eine Buchmalerei sind in der Schatzkammer zu sehen.
Wie schön es auf der Reichenau schon im 8. Jahrhundert gewesen sein muss, zeigte Bischof Egino von Verona. Er war einst Schüler auf der Insel gewesen. Am Ende seines Lebens, als er alle Ämter niederlegte, kehrte er aus Italien auf die Reichenau zurück. In Niederzell baute er die Stiftskirche St. Peter und Paul. Leider brannte sie ab; das heutige Gotteshaus stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde später weitgehend barockisiert. Aber wenn Sie in den Chor der Kirche schauen: dort ruht der aus Heimweh zurückgekehrte Bischof Egino.
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