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Reisen auf RÉUNION·URLAUBSPASS

Réunion ist Wanderland

Réunion ist keine Insel für einen Südsee-Badeurlaub. Dafür fehlen die romantischen, palmenbestandenen Strände.

Die wenigen Strände, die es gibt, zeichnen sich nicht durch Postkarten-Schönheit aus. Statt von Palmen werden sie meist von mäßig attraktiven Bauten gesäumt. Stellenweise sind Strandstücke auch in Privatbesitz. Das muss allerdings niemanden abschrecken, denn ein französisches Gesetz besagt, dass die letzten fünf Meter bis zum Wassersaum immer der Öffentlichkeit gehören.

Saint-Gilles-les-Bains an der Westküste ist der berühmteste, längste und - vor allen an Wochenenden - überlaufenste Strand der Insel. Er erstreckt sich südwärts bis Saint-Leu. Das ehedem stille Fischerdorf Saint-Gilles ist zu einer Art Saint Tropez von Réunion geworden. Man kann Schwimmen, Schnorcheln, Windsurfen und Segelboote ausleihen. Es gibt Hotels unterschiedlicher Klassen, Cafés, Kinos, Snackbars, Discos und Schicki-Micki-Gehabe.

Saint-Leu am Südende des Strandes von Saint-Gilles entwickelt sich nach und nach auch zu einem Badeort. Oberhalb des kleinen Ortes steht das Conservatoire Botanique National de Mascarin. Hier werden Dutzende von Pflanzenarten kultiviert, die zu Réunion gehören und auf der Welt einmalig sind.

Saint-Pierre an der Südwestküste hat keinen großen, aber einen recht hübschen und zudem von einem Riff geschützten Strand.

Insgesamt aber wird an den Küsten wird weniger gebadet als gefischt. Die Gewässer um Réunion wimmeln von den schönsten und exotischsten Tropenfischen. Doch auch die großen Brummer wie Speer- und Thunfische, die Tiefseeangler so gerne erjagen, sind reichlich vertreten. Geeignetes Gerät und voll ausgerüstete Boote kann man in verschiedenen Häfen wie St. Gilles oder St. Pierre mieten.

Was sonst? Man wandert. Die gebirgige Vulkaninsel hat inzwischen 1000 km markierte Wanderwege und über ein Dutzend Berghütten zum Übernachten. Auch Wanderkarten gibt es, sogar in deutscher Sprache. Das beliebteste Wandergebiet liegt am Talkessel Cirque de Salazie. Wie der südlich gelegene Cirque de Cilaos ist er Ausgangspunkt für Bergtouren auf den Piton des Neiges. Bergwanderer sollten die Monate Mai/Juni oder September/Oktober wählen. Dann heißt es aber früh aufstehen! Denn die Sonne scheint auf Réunion zwar das ganze Jahr über, aber in den Bergen nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf meist zu.

Auch Mountainbike-Fahren wird üblich. Es gibt bereits sieben Mountainbike-Gebiete mit dem Gütezeichen des französischen Radsportverbands. Ferner wird das Canyoning an den vielen Wasserfällen immer beliebter. Und auch Drachenflieger kommen jetzt auf die Insel.

Was kann man noch im Urlaub auf Réunion? Auf der Hochebene La Plaine des Cafres mit ihren Almen und Tamarinden-Savannen kann man Pferde für Ausritte mieten. Man hat dafür eigens berggewohnte Pyrenäenpferde eingeführt. Golf- und Tennis-Fans finden einige Plätze für ihren Sport. Golfplätze gibt es unter anderem in Etang-Salé (18 Loch), in Le Colorado (9 Loch) und in Bassin-Bleu (zweimal 9 Loch).

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