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Reisen auf RÉUNION·PFLANZEN UND TIERE

Viel von der Vegetation
ist noch urtümlich

Die ursprüngliche Vegetation der gebirgigen Insel reicht vom tropischen Regenwald über trockene Savannen bis zu subalpiner Vegetation in höheren Regionen: Baum- und Gras-Savannen an der windabgewandten Südwestseite, dichte Tropengewächse im feuchten Nordosten.

Neben den reinen Nutzpflanzen wie Zuckerrohr, Citrusbäume, Tabak und Gewürzpflanzen sind auch die flammendrot blühenden Bougainvilleen und Flamboyant-Sträucher hier eigentlich gar nicht zuhause. Es sind Importe von anderswo. Zu den noch am ehesten als endemisch zu bezeichnenden Pflanzen von Réunion zählen einige Arten von Feuchtwald-Gewächsen: Orchideen, Baumfarne und Aloe.

Doch die ursprüngliche Vegetation von Réunion wurde von den Menschen nicht ganz so gründlich vernichtet wie auf anderen Inseln im indischen Ozean. Doch in den leichter zugänglichen Gegenden wurde auch hier kräftig gerodet, um großzügige Plantagen und Siedlungen mit schönen Gärten anzulegen.

Der botanische Garten von St. Philippe zeigt sehr anschaulich, welche Bäume, Sträucher, Heilpflanzen und Gewürze am Fuß eines aktiven Vulkans gedeihen können.

Die Schönheiten der Insel lernt man am besten bei Ausflügen in die Berge kennen. Eine der reizvollsten Tageswanderungen führt vom kleinen Dorf Plaine des Palmistes (1400 m) durch den Wald von Bébour nach Hell-Bourg. Der von vielen forellenreichen Bächen durchzogene Urwald zeigt noch dichte, ursprüngliche Vegetation mit vielen Guajave-Bäumen.

Auch die beiden Talkessel von Salazie und Cilaos bieten lohnende Naturstudien, wenngleich viel hier von Menschenhand korrigiert wurde. Der Cirque de Salazie im Norden ist ein grünes Paradies mit ursprünglichem Pflanzenwuchs, Obstplantagen und Wasserfällen. Im Cirque de Cilaos, im Südwesten, steht der einzige Eichenwald der Insel. Der Cirque de Mafate im Nordwesten ist ein karger, fast gänzlich umschlossener Krater, dem man seinen vulkanischen Ursprung noch gut ansieht.

Auf Réunion lebten vor der Besiedlung durch Menschen keine Säugetiere -außer Fledermäusen. Das Rotwild und die Hasen, die heute die Bergwelt bevölkern, wurden im 17. Jahrhundert als Fleischvorrat ausgesetzt. Schlangen oder Giftspinnen gab es auf der Insel nie, dafür aber Krokodile und Riesenschildkröten. Doch die sind leider längst verschwunden.

An Vögeln ist kein Mangel. Rebhühner, Auerhähne und chinesische Wachteln sind keine endemischen Vögel, aber sie fühlen sich in der Bergwelt Réunions sehr wohl. Am ehesten könnte man noch die "Paille-en-Queu" (eine weiße Amsel-Art), den Madonnenvogel und den "Tec-Tec" als heimische Vogelarten bezeichnen.

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