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Reisen auf Papua-Neuguinea·SITTEN UND GEBRÄUCHE

Schnitzereien aus Ebenholz

Die Zahl der alten, noch gepflegten Bräuche ist nicht abzuschätzen.

Die Menschen auf Papua-Neuguinea gehören insgesamt über 860 Völkern und Stämmen an, von denen manche noch auf der Kulturstufe der Steinzeit stehen. Ebensoviele Sprachen und Dialekte gibt es und ein Vielfaches an kulturellen Überlieferungen. Inzwischen sind die meisten Einwohner von Papua-Neuguinea ja Christen geworden, was sie aber nicht davon abhält, gleichzeitig althergebrachten heidnischen Religionsvorstellungen anzuhängen. Es gibt auch Gruppen anderer Religionsgemeinschaften: Jehovas Zeugen, die Pfingstgemeinde, seit neuestem die Mormonen - und viele mehr.

So viele Stämme und Kulturgruppen haben natürlich zahllose Feste. Meist kann man als Fremder aber nur die überlokalen, allgemeinen Feierlichkeiten besuchen, bei denen allerdings auch oft schönes und interessantes Volkstum gezeigt wird. Dazu gehören die "Port Moresby-Show", die am Geburtstags-Wochenende der englischen Königin im Juni stattfindet, und im September die "Goroka-Show". Im Juli und August findet auf den Trobriand-Inseln (nordöstlich der Hauptinsel) das landwirtschaftlich betonte Jams-Fest statt. Und an einem Wochenende nahe dem Unabhängigkeitstag im September gibt es in Port Moresby ein weiteres großes Fest mit Kanurennen und vielen kulturellen Darbietungen.

Man kann bei den ländlichen Festen prächtige Holzmasken oder Gesichtsbemalungen und bunten Kopfputz sehen. Die Krieger tragen kunstvoll geflochtene Menschenhaar-Perücken, in denen farbenprächtige Federn des Paradiesvogels stecken. Häufig sind bei Tanzfesten in den Bergregionen die Körper der Tänzer mit Lehm oder Kalk beschmiert.

Papua-Neuguinea bietet ein breites Spektrum an kunsthandwerklichen Erzeugnissen. Besonders verbreitet ist die Herstellung von Bilums, einer Art von Schnurtaschen, die aus Pflanzenfasern hergestellt werden und von Provinz zu Provinz ganz unterschiedlich ausfallen. Dann gibt es menschenähnliche Figuren aus Holz (sie stellen Geister dar) und auch Reliefschnitzereien, die ganze Geschichten erzählen. Man findet Korbwaren und Töpfereien von bemerkenswerter Qualität. Außerdem werden aus Holz Schüsseln, Masken und Musikinstrumente hergestellt. Auf den Trobriand-Inseln leben eingeborene Künstler, die sehr feine Schnitzarbeiten aus Ebenholz mit Perlmutt-Intarsien herstellen.

Es gibt auf der Hauptinsel inzwischen eine ganze Reihe guter Hotels. Die meisten und auch die großen Restaurants haben sich auf internationale Küche eingestellt. Es gibt aber auch Hotels und Restaurants, die einheimische Speisen anbieten, die schlicht aus gut gewürztem Gemüse und Fleisch oder Fisch, Kochbananen und Süßkartoffeln bestehen.

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