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Reisen in Estland·NATURPARKS

Viel wohlerhaltene Natur

Man kann nicht verleugnen, dass auch Estland ökologisch belastet ist - etwa durch den Ölschiefer-Tagebau im äußersten Nordosten oder die Hinterlassenschaften der Roten Armee im ganzen Land. Doch es gibt doch weite Gebiete, wo die Natur nicht unberührter sein könnte.

Estland hat vier Nationalparks sowie eine Vielzahl kleinerer und größerer Naturschutzgebiete. Dort findet man die besten Wandermöglichkeiten. Es gibt markierte Wege durch die Wildnis und auch Campingplätze. Die Parkverwaltungen führen während der warmen Jahreszeit naturkundliche Gruppenwanderungen durch.

Der Lahemaa-Nationalpark (650 qkm) am Finnischen Meerbusen ist der bedeutendste in Estland. Er umfaßt im Norden die Küste mit ihren Inseln, Halbinseln, Buchten und Sandstränden mit wenigen kleinen, nur auf Sandpisten zu erreichenden Fischerorten, im Süden das Küstentiefland mit wildreichen Kiefern- und Fichtenwäldern. In den vielen Wasserläufen und Seen laichen Lachse und Meeresforellen. Prächtige alte Gutshöfe dienen heute als Museen. Einer der Vorteile dieses Nationalparks: Er ist von der Hauptstadt Tallinn schnell zu erreichen.

Der Nationalpark Karula (103 qkm) liegt im Süden Estlands. Neben vielen Seen bietet er eine einzigartige Pflanzenwelt.

Der Nationalpark Vilsandi umfasst auch die Vaika-Inseln. Die sechs Felseilande an der Westspitze der Insel Saaremaa sind Brutplätze für 33 verschiedenen Vogelarten.

Der Nationalpark Soomaa (370 qkm). Die weitflächigen Sümpfe, auch Wälder und Wiesen, die im Frühjahr regelmäßig überschwemmt sind, zeigen Landschaftsformen, wie sie früher für Nordeuropa ganz typisch waren.

Das Naturschutzgebiet Endla. Im Hochmoor erstrecken sich zahlreiche, von mehreren Quellsystemen gespeiste Seen. In dieser faszinierenden Wald- und Moorlandschaft nisten viele Sumpf- und Wasservögel. Den leichtesten Zugang hat man von der östlich vorbeiführenden Straße Tartu-Tapa aus.

Das Naturschutzgebiet Matsalu (486 qkm) umfasst die gesamte Bucht gleichen Namens (südlich von Haapsalu). Es ist eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete Europas. Auf den Strandwiesen und Waldheiden am Unterlauf des Kasari-Flusses rasten und nisten unzählige Zugvögel von rund 250 Arten.

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